"Treffpunkt Medizin" am 21. Oktober um 19:15 Uhr auf TW1

Die TW1 Medizinsendung beleuchtet anlässlich des 40-jährigen Bestandes des Österreichischen Herzfonds Prävention, Forschung, Praxis und Rehabilitation im Bereich der Herzmedizin.

Wien (OTS) - Förderung der Herzforschung, Aufklärung und Prävention, Information und Nachsorge. Seit 40 Jahren setzt sich der Österreichische Herzfonds für die Bekämpfung von Herz- und Gefäßkrankheiten ein. Die heutigen Erfolge der modernen Kardiologie zeigen, dass sich die Mühe lohnt. Damals wie heute machen sich Internisten für eine verstärkte wissenschaftliche Forschung auf diesem Gebiet stark. Den ersten großen Durchbruch habe es mit dem Beginn der Aktion "Schach dem Herztod" in Kooperation mit dem ORF gegeben, erinnert sich der heutige Sekretär des Herzfonds, Univ.-Prof. Dr. Kurt Huber. Erstmals sei Herzmedizin in Österreich ein öffentliches Thema gewesen.

Seither hat sich vieles verbessert. Neben den Fortschritten in der Kardiologie, konnten ebenso in der Herzchirurgie große Meilensteine verzeichnet werden. Obwohl das Bewusstsein im Kampf gegen den Herztod erheblich gestiegen und die Sterblichkeit nach einem Herzinfarkt von über 40 Prozent auf 10 Prozent gesunken ist, gilt der Herztod als Todesursache Nummer 1 in Österreich. Es ist deshalb enorm wichtig, bereits den Kleinsten ein dementsprechendes Gesundheitsbewusstsein zu vermitteln und bei Ernährung sowie Bewegung als gutes Vorbild aufzutreten.

Leidet ein Patient trotz allen Vorbeugungsmaßnahmen an einem zu langsamen Herzschlag, kann die Implantation eines Herzschrittmachers lebensrettend sein. Wie lange ein solcher Schrittmacher funktionstüchtig ist und dass er mittlerweile auch bei Kleinkindern zum Einsatz kommen kann, zeigt "Treffpunkt Medizin" am Beispiel einer Wiener Patientin, die bereits im Alter von drei Jahren ihren ersten Herzschrittmacher erhielt.

Was früher noch utopisch klang, stellt heute oft kein Problem mehr dar. Neben anderen großartigen Fortschritten, entwickelte sich auch die Implantation eines Defibrillators im Falle von Herz-Rhythmusstörungen enorm weiter. War dieser Eingriff früher eine, am offenen Herzen durchgeführte, große Operation, ist heute von einem patientenschonenden, minimal-invasiven Verfahren die Rede. Die TW1 Medizinsendung verrät, wie sehr sich die medizinischen Geräte in diesem Bereich verkleinert haben, mit welchen nützlichen Tools sie ausgestattet sind und wie ein Arzt mittlerweile per Internet die Daten seines Patienten kontrollieren kann.

Ferner beleuchtet "Treffpunkt Medizin" die Erforschung neuer Biomarker, sogenannter Auskunftsparameter über charakteristische, biologische Merkmale, die auf einen krankhaften Prozess im Körper hinweisen können. "Immerhin geht es darum, frühzeitige lebensentscheidende Therapiemaßnahmen einzuleiten", betont Univ-Prof. Dr. Kurt Huber die Wichtigkeit der Forschung in diesem Bereich.

Frühzeitig erkannt und geändert werden sollten auch jene schlechten Angewohnheiten, die das Risiko eines Herzinfarkts erhöhen - zu wenig Bewegung, schlechte Ernährung und Nikotin. Und eines gilt ohne Zweifel: nach einem Herzinfarkt ist vor einem Herzinfarkt. Näheres dazu erklären Experten in der TW1 Medizinsendung am 21. Oktober um 19:15 Uhr.

"Treffpunkt Medizin"

Mit Reportagen vor Ort - aus Arztpraxen, Kliniken, Reha-Zentren, Forschungslaboratorien sowie Ärzte-Kongressen mit internationaler Bedeutung für die Fachwelt - bietet TW1 mit seiner Medizinsendung die Möglichkeit, sich über ein breites Spektrum diverser medizinischer Themen zu informieren. International anerkannte Experten aus Medizin und Forschung machen den Zusehern komplexe medizinische Zusammenhänge begreifbar und vermitteln im Sinne einer Patientenaufklärung.

Sendezeiten:

Erstausstrahlung: Fr, 21.10.2011 um 19:15-19:45 Uhr

Weitere Ausstrahlungen: So, 23.10.2011 um 18:05-18:35 und 23:15-23:45 Uhr, Mo, 24.10.2011 um 16:05-16:35 Uhr, Di, 25.10.2011 um 13:05-13:35 Uhr und Mi, 26.10.2011 um 10:05-10:35 Uhr

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ORF/TW1
Mag. Birgit Reiter
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