ÖVP-Poglitsch: SPÖ steht auch beim Tourismus auf der Reformbremse

Tourismusgesetz soll Gemeinden entlasten und innovativere Strukturen schaffen.

Klagenfurt (OTS) - "Würde die SPÖ nur halb so viel Energie in die Ausschussarbeit investieren wie in Pressekonferenzen, würden wir im Kärntner Tourismus noch mehr bewegen können", wundert sich ÖVP Tourismussprecher und Tourismusausschussobmann LAbg. Poglitsch darüber, dass die SPÖ heute eine PK zum Tourismusgesetz gibt, noch bevor dieses am Nachmittag im zuständigen Ausschuss beraten werden soll.

Das neue Tourismusgesetz soll die Gemeinden entlasten. "Von Entmündigung kann keine Rede sein, da ja der jeweilige Bürgermeister Mitglied im neuen Entscheidungsgremium sein wird", entkräftet Poglitsch schon vorab die SPÖ Polemik.

Derzeit fehle es an einer systematischen Vernetzung sowie einer akkordierten Kompetenzaufteilung im Tourismus. Unproduktive Parallelaktionen sind das Ergebnis. Mit dem neuen Tourismusgesetz schaffe man innovativere Strukturen und Professionalisierung, könne man die Bürokratie drastisch reduzieren und sich auf Kernaufgaben konzentrieren, so Poglitsch. "Was in Ländern wie Südtirol, Salzburg und Tirol funktioniert, kann für Kärnten nicht schlecht sein." Doch die SPÖ stünde eben auch im Tourismus auf der Reformbremse. "Die Tourismuspolitik der SPÖ ist genau so verstaubt wie das derzeit bestehende Tourismusgesetz, das aus den 60er Jahren stammt - für moderne Tourismuspolitik braucht man aber ein modernes Tourismusgesetz", so LAbg. Poglitsch in Richtung SPÖ.

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