- 20.10.2011, 10:00:36
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Die Österreicherinnen und Österreicher müssen kleinere Brötchen backen
Bank Austria Anlagebarometer zum Weltspartag
Wien (OTS) - - Bank Austria Anlagebarometer zeigt neuen Trend,
die Motive zu
sparen ändern sich: Großinvestitionen für Wohnungs- oder Hauskauf als Sparmotiv sind rückläufig, Konsumgüter wie Möbel und Kleidung als Sparziel steigen deutlich an - Die ÖsterreicherInnen setzen beim Sparen auf Sicherheit: Deutliche Steigerungen bei Lebensversicherungen und geförderter Zukunftsvorsorge - Der Weltspartag bleibt für 1,1 Millionen Menschen in Österreich ein fixer Ankerpunkt in wirtschaftlich turbulenten Zeiten - sie planen einen Besuch ihrer Bank sicher ein
Trotz der sich eintrübenden Konjunktur hat das private Konsumklima
unter den anhaltenden Schlagzeilen der europäischen Schuldenkrise
wenig gelitten, generell wird aber mehr ans Sparen gedacht als noch
vor einem halben Jahr. Diesen Befund zahlreicher aktueller Studien
bestätigt das exklusive Bank Austria Anlagebarometer, eine Erhebung,
die Ende September mit dem Marktforschungsinstitut GfK unter 500
Österreicherinnen und Österreichern durchgeführt wurde.
Die Motivation zu sparen erfährt bei den ÖsterreicherInnen
interessanterweise eine Wendung in Richtung Konsumgüter und weg von
Großinvestitionen für Immobilien oder Autos. Den Spitzenplatz der
Sparmotive nimmt mit 74 Prozent die Vorsorge für Notfälle ein (plus
15 Prozent, 2009: 59 Prozent), 29 Prozent geben an, für Möbel zu
sparen (plus 10 Prozent, 2009: 19 Prozent), 25 Prozent legen Geld für
Kleider beiseite (plus 7 Prozent, 2009: 18 Prozent), jedoch nur noch
22 Prozent (2009: 25 Prozent) sehen den Erwerb einer Immobilie als
Ziel und nur mehr 33 Prozent (2009: 37 Prozent) wollen mit dem
Ersparten ein Auto erwerben.
Die interessantesten Sparformen für Österreicherinnen und
Österreicher sind aktuell - trotz deutlichem Rückgang - nach wie vor
klassische Sparprodukte wie Sparbuch, Online-Sparen und Bausparen mit
75 Prozent (minus 10 Prozent, 2009: 85 Prozent), einen erstaunlichen
Zuwachs erzielten dagegen Lebensversicherungen mit 52 Prozent (plus
18 Prozent, 2009: 34 Prozent) und mit 45 Prozent Zusatzpensionen wie
die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge (plus 7 Prozent, 2009: 38
Prozent).
"Unser Anlagebarometer zeigt, dass die Menschen ihre
Sparmotivation in Richtung kleinerer Ausgaben verschieben, die ihnen
auch in Zukunft leistbar erscheinen", meint Rainer Hauser, Bank
Austria Vorstand für Privatkunden, Klein- und Mittelbetriebe, "im
Anlageverhalten dominiert klar das Bedürfnis nach Sicherheit, daher
erfahren Lebensversicherungen mit Kapitalsicherheit einen klaren
Boom. Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Menschen stellen sich
darauf ein, in Zukunft kleinere Brötchen zu backen."
Und Martin Gölles, Leiter der Bank Austria Marktforschung ergänzt:
"Auch Anlageformen wie Gold, Silber und Wertgegenstände wie z.B.
Kunst und Antiquitäten liegen in der Gunst der Konsumenten höher als
zuletzt. Grundbesitz und Immobilien legen zwar beim Interesse zu,
werden also von vielen als gute Anlageform beurteilt, allerdings gibt
es keine lineare Entwicklung bei den Anlagemotiven, weil die
erzielbaren Sparvolumen als nicht als ausreichend empfunden werden."
Immerhin 1,1 Millionen Menschen planen einen Besuch ihrer Bank zum
Weltspartag fix ein, rund 400.000 weitere haben vor, am 31. Oktober
in die Bank zu gehen. Der Besuch hat Tradition, begleitet werden die
Kinder und auch die Geschenke dienen nach wie vor als Anreiz. Für
knapp 20 Prozent ist der Weltspartag eine gute Gelegenheit, Erspartes
auf die Bank zu bringen. Bank Austria Vorstand Rainer Hauser: "Die
persönliche Einschätzung des Sparverhaltens zeigt, dass 2011 wieder
mehr gespart werden kann wie in den Krisenjahren 2008 und 2009. Der
Ausblick in die nähere Zukunft ist zwar weniger optimistisch als
zuletzt, dennoch geben 6 von 10 Konsumenten an, in den nächsten
Jahren mehr oder zumindest gleich viel sparen zu können."
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Rückfragehinweis:
Bank Austria Pressestelle Österreich
Matthias Raftl, Tel. +43 (0) 50505 - 52809
E-Mail: [email protected]
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