• 19.10.2011, 14:20:06
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EP-Journalistenpreis 2011 an Journalisten aus Frankreich, Italien, Finnland und Deutschland verliehen

Preis zeichnet journalistische Beiträge zum besseren Verständnis der europäischen Politik aus

Wien (OTS) - Das Europäische Parlament vergibt 2011 zum vierten
Mal einen Preis für herausragende journalistische Leistungen. Am
heutigen Mittwochmorgen hat der Präsident des EP, Jerzy Buzek,
Journalisten aus Frankreich, Italien, Finnland und Deutschland mit
dem diesjährigen Journalistenpreis des Europäischen Parlaments in
insgesamt vier Kategorien ausgezeichnet: Print, Radio, TV und
Internet. Jeder Gewinner erhält 5000 Euro.

Steffen Wurzel aus Deutschland wurde für sein Programm "Flüchtlinge,
Schlepper und Zäune" (SWR) mit dem Journalistenpreis in der Kategorie
Radio ausgezeichnet. "Ein brillantes Stück journalistischer Arbeit" -
so lautete das Urteil der Jury über diesen Radiobeitrag.

Romain Gubert vom französischen Wochenmagazin Le Point hat den Preis
in der Kategorie Print für seinen Beitrag "Die unglaubliche
Geschichte des Euro" erhalten. Der Artikel erörtert sehr detailliert
die Entstehung des Euro.

Der Italiener Massimiliano Nespola erhielt für seinen Online-Artikel
"Wir wissen nicht wann, aber eine europäische Verfassung wird kommen"
im Online-Magazin der Sapienza Universität Rom den Journalistenpreis
in der Kategorie Internet. Der Blogger stellt die EU als "Institution
im Fortschritt" geschickt und anschaulich dar.

In der Kategorie Fernsehen gewann Tero Koskinen von YLE, der
öffentlichrechtlichen Rundfunkanstalt Finnlands, mit dem Programm
"Die Rückkehr der Roma" den Preis. Dieser Fernsehbericht handelt von
der Situation von Roma-Familien.

Bei der Preisübergabe sagte der Präsident des Europäischen Parlaments
Jerzy Buzek: "Ich weiß, wie schwierig es sein kann, Europa, deren
Politik und deren Entscheidungen zu erklären. Manchmal ist schwierig
und kompliziert, ein besseres Verständnis für Europa zu fördern. Aber
es ist von entscheidender Bedeutung. Wir sind ungefähr 500 Millionen
Europäer und wir alle sind betroffen".

Im Anschluss an die Verleihung fand eine Podiumsdiskussion zum Thema
"Nichts ist unmöglich: Berichterstattung über Menschenrechte und
internationale Konflikte" statt.

Rückfragehinweis:
Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Österreich
Mag. Huberta Heinzel, Presse-Attaché
Tel.: +43 1 516 17/201
mailto:[email protected]

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