• 19.10.2011, 14:17:26
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Vargas Llosa fordert Rahmenbedingungen für Politik und Wirtschaft

Literatur-Nobelpreisträger Vargas Llosa sprach auf Einladung von café+co und Austrian Economics Center über Liberalisierung in der Wirtschaft und die Bewältigung der Krise

Wien (OTS/LCG) - "Die Freiheit ist das höchste Gut des Menschen
und diese Freiheit gilt es zu verteidigen", erklärte
Literatur-Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa Mittwochvormittag beim
hochkarätig besetzten Frühstückstermin auf Einladung des Austrian
Economics Center-Präsidentin Barbara Kolm und der cafe+co CEO Gerald
Steger. "Menschen haben unverantwortlich gehandelt, haben die
Freiheit missbraucht, Gesetze mutwillig gebrochen und sich nicht an
die Spielregeln gehalten", so Vargas Llosa über den Ursprung der
Wirtschaftskrise. Kolm verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass
jede Krise auch eine Chance für die Gesellschaft darstellt und
Möglichkeiten der wirtschaftlichen Weiterentwicklung bietet.
"Wirtschaftliche Freiheit ist die Grundvoraussetzung zur
gesellschaftlichen, politischen und intellektuellen Freiheit",
unterstrich Kolm die Notwendigkeit zur Marktliberalisierung.

"Einfache und klare Regeln sind der beste Garant für eine
prosperierende und erfolgreiche Gesellschaft", ergänzte Vargas Llosa
und forderte Rahmenbedingungen für Politik und Ökonomie. Wien sei die
Geburtsstätte großer Intellektueller wie Friedrich August von Hayek
oder Karl Popper, huldigte der Nobelpreisträger der Bundeshauptstadt.
Hier sammle er Einblicke in eine Gesellschaft, die bereit sei, über
den Tellerrand zu blicken, so der Autor der diesjährigen
Gratis-Buchaktion "Eine Stadt. Ein Buch." "Die Kraft der Ideen
beflügelt die Menschen zu wirtschaftlichen Erfolgen und ist die
Grundlage zum immerwährenden Kampf um den Erhalt der Freiheit",
stimmten Kolm und Vargas Llosa überein.

Über Mario Vargas Llosa

Mario Vargas Llosa, geboren 1936 in Arequipa (Peru), studierte
Geistes- und Rechtswissenschaften in Lima und Madrid. Bereits während
seines Studiums schrieb er für verschiedene Zeitschriften und
Zeitungen und veröffentlichte erste Erzählungen, ehe 1963 sein erster
Roman "Die Stadt und die Hunde" erschien. Der peruanische Romanautor
und Essayist ist stets als politischer Autor aufgetreten und ist
damit auch weit über die Grenzen Perus hinaus sehr erfolgreich. Neben
zahlreichen anderen Auszeichnungen erhielt er 1996 den Friedenspreis
des Deutschen Buchhandels und 2010 den Nobelpreis für Literatur.
Llosa lebt und arbeitet in Madrid und Lima.

Das Bildmaterial steht zum honorarfreien Abdruck bei
redaktioneller Verwendung unter
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Weiteres Bild- und Informationsmaterial im Pressebereich unserer
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Barbara Millonig
Tel.: +43 664 8563004
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