• 19.10.2011, 11:36:26
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Bures: Start für große Herbst-Ausschreibungsrunde - FTI-Paket mit 53 Mio. Euro

Wien (OTS/BMVIT) - Mit Oktober hat das Bundesministerium für
Verkehr, Innovation und Technologie gemeinsam mit der FFG eine Reihe
von Ausschreibungen im Forschungs- und Technologiebereich mit einem
Gesamtvolumen von insgesamt 53 Millionen Euro gestartet. "Damit
fassen wir erstmals zwölf verschiedene Förderprogramme zeitgleich in
einer Ausschreibungsrunde zusammen", erläutert Innovationsministerin
Doris Bures, "Schwerpunkte dieser Ausschreibungsrunde sind
Informations- und Kommunikationstechnologien, Verkehr, Umwelt und
Energie, Sicherheit sowie Kompetenzzentren-Projekte (COMET) und
Humanressourcen." ****

Nach Ende der Einreichfrist und der strengen Auswahl durch die Jurys
sollen insgesamt zwischen 150 bis 200 der eingereichten Projekte eine
Förderzusage bekommen. Mit einheitlichen Ausschreibungsterminen und
standardisierten Teilnahmekriterien beginnend ab dieser
Herbst-Ausschreibungsrunde soll die Teilnahme für Antragstellerinnen
und Antragsteller noch übersichtlicher und einfacher werden.

Im Programm "Smart Energy Demo" geht es um die Entwicklung und
Umsetzung einer intelligenten Stadt der Zukunft ("Smart City" oder
"Smart Urban Region") mit hoher Lebens- und Wohnraumqualität bei
gleichzeitiger nachhaltiger Energieversorgung und Energieeffizienz.
Insgesamt stehen dafür 13 Millionen Euro des Klima- und Energiefonds
zur Verfügung. Gefördert werden bis zu vier große Leitprojekte sowie
zehn bis 20 kooperative Projekte und Dienstleistungsprojekte.

Die Entwicklung von intelligenten Technologien für ältere Menschen
fördert das Programm "benefit". Dabei geht es um die Erforschung und
Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen - insbesondere aus dem
IKT-Bereich -, die auf die Erhaltung und Verbesserung der
Lebensqualität älterer Menschen abzielen und ihnen ein möglichst
langes und autonomes Leben in den eigenen vier Wänden gewährleisten
sollen. Für entsprechende Projekte steht ein Gesamtvolumen von 2,9
Millionen Euro zur Verfügung.

Das Programm FIT-IT fördert Innovationen im Bereich der
Informations- und Kommunikationstechnologien, die in einem längeren
Zeithorizont (3-8 Jahre) grundlegende technologische Durchbrüche
ermöglichen, und so in Österreich substanzielle wirtschaftliche
Potenziale erschließen können. Für etwa 20 bis 30 Projekte stehen
insgesamt 5,77 Millionen Euro zur Verfügung.

Für Projekte im Bereich Intelligente Verkehrssysteme und Services
stehen aus dem Programm IV2Splus insgesamt zehn Millionen Euro zur
Verfügung. Schwerpunkte sind alternative Antriebe und Treibstoffe,
Effizienzsteigerungen in gesamten Verkehrssystemen (einschließlich
Logistik) sowie Innovationen und Technologien für den Wandel der
Mobilitätsbedürfnisse. Rund 30 bis 50 Projekte sollen nach Abschluss
des Auswahlverfahrens gefördert werden.

Ebenfalls im Verkehrsbereich angesiedelt ist die neue
Pilotinitiative "Verkehrsinfrastrukturforschung". Neu ist nicht nur
das Thema, sondern auch die Art der Durchführung. Erstmals werden 15
konkrete Fragestellungen für Forschungs- und
Entwicklungsdienstleistungen ausgeschrieben. Zwei Themen (je eines
von ÖBB und ASFINAG) werden in Form einer "vorkommerziellen
Beschaffung der Forschungsleistungen" ausgeschrieben. Das gesamte
Volumen beträgt 4 Millionen Euro.

Im österreichischen Förderprogramm für die Sicherheitsforschung,
KIRAS, umfasst das Ausschreibungsvolumen 7,1 Millionen Euro für
kooperative Projekte (Forschungsprojekte mit mehreren Partnern) und
1,2 Millionen Euro für Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen.
Damit sollen etwa 15 bis 25 Projekte gefördert werden.

Erstmals ausgeschrieben wird der österreichische
Nano-EHS-Forschungsschwerpunkt ("Nano-Environment-Health-Safety").
Ziel ist die Finanzierung der umwelt- und gesundheitsbezogenen
Forschung zur Abschätzung der Risken von synthetischen
Nanomaterialien. Finanziert wird dieser Forschungsschwerpunkt von
verschiedenen Bundesministerien und der AUVA. Das Volumen der
Ausschreibung umfasst 440.000 Euro.

Bereits am 4. Oktober startete eine Reihe von Ausschreibungen zur
Förderung des Humanpotenzials. Dazu zählen die Programme Talente
regional und Karriere-Grants, sowie die FEMtech-Programmlinien
Forschungsprojekte, Karriere sowie Praktika für Studentinnen. Alle
Ausschreibungen im Humanpotenzial-Schwerpunkt des BMVIT haben ein
Volumen von rund 6 Millionen Euro.

Im Kompetenzzentren-Programm COMET wird die 4. Ausschreibung mit
einem Volumen von etwa über 13 Millionen Euro durchgeführt. COMET ist
ein gemeinsames Programm des Innovationsministeriums BMVIT und des
Wirtschaftsministeriums BMWFJ. Eingereicht werden können
ausschließlich K-Projekte, das sind die hinsichtlich des Volumens
kleinsten Projekte im COMET-Programm. Rund zehn Projekte sollen
gefördert werden, starten sollen sie Anfang 2013. (Schluss)

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
   Susanna Enk, Pressesprecherin
   Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
   mailto:susanna.enk@bmvit.gv.at
   
   Linde Tuscher, 
   Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG
   Sensengasse 1, 1090 Wien
   Tel.: +43 (0)5 7755 - 6010 / +43 (0)664 85 69 028
   gerlinde.tuscher@ffg.at, www.ffg.at

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