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Schmierseife und Haiders "Mafia" ... (von Walter Grill)
Ausgabe 19. Okt. 2011
Klagenfurt (OTS) - Eurofighter, Telekom, OMV, ÖBB, Buwog, Hypo &
Co., diverse Korruptionsvorwürfe, ein Sittenbild unserer Zeit. In
Österreich weiß man längst, dass in der Politik eine Hand die andere
wäscht - oft mit Schmierseife. Auch bei der Bauvergabe der
Klagenfurter EM-Arena, die zu einem Millionengrab im Sumpfgebiet
wurde, hat sich so viel Ungereimtes abgespielt. Eine Story, die ins
Kriminelle abglitt, für politische Hexenjagden und eine Klageflut
sorgte.
Sechs Firmen hatten sich um den Bau unserer Arena beworben, für Franz
Widrich, Klagenfurter Mitglied der Vergabe-Kommission, war es von
Anfang klar, "dass nur einer gewinnen durfte. Die Vergabe des
Bauauftrags war bereits vor Zuschlagerteilung beschlossene Sache."
Und LH Haider sprach damals von einer "Vergabemafia in Wien".
Von 56 Millionen auf über 90 Millionen Euro, unerklärlich. F.
Widrich: "Ich wollte für Kärnten die billigste Lösung, die Herren
haben das teuerste Projekt gewählt." Warum?
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