• 18.10.2011, 11:54:31
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ÖCV: Ja, zu autonomen Studiengebühren!

Probleme im Hochschulbereich sollen endlich gelöst werden.

Wien (OTS) - Erfreut zeigt sich ÖCV Präsident Mario Kuss über das
vom Verfassungsjuristen Heinz Mayer vorgelegte Rechtsgutachten,
welches es den Universitäten erlaubt die Höhe der Studienbeiträge bei
Nichteinigung der beiden Regierungsparteien bis März autonom
festzusetzen.

"Die Höhe der Studienbeiträge selbst festzulegen, wäre eine
logische Weiterentwicklung der Autonomie der Universitäten. Den Staat
darf man aber bei der Universitätsfinanzierung nicht aus der Pflicht
nehmen!", so ÖCV-Präsident Mario Kuss.

So sieht Kuss eine Erhöhung des Universitätsbudgets als
unumgänglich an. Als begleitende Maßnahme zur Wiedereinführung der
Studiengebühren müsste das Studienbeihilfensystem repariert werden.
So fordert Kuss etwa eine Anpassung der zu niedrig angesetzten
Einkommensgrenzen, sowie eine bessere Berücksichtigung von
Alleinerziehern.

"Der Stillstand in der österreichischen Hochschulpolitik ist
unerträglich. Die Frage eines modernen Zugangsmanagements für die
überlaufenen Universitäten ist noch nicht einmal im Ansatz gelöst.",
so Kuss.

In Richtung der heutigen Demonstrationen, zu denen diverse linke
Organisationen geladen haben, meint Kuss: "Studierendenvertreter, die
keine Lösungen anbieten, sondern die Hochschulpolitik als Bühne für
ihre wirren gesellschaftspolitischen Träumereien benutzen, haben ihre
Legitimität verspielt."

Rückfragehinweis:
Dipl.-Ing. Peter Pulm
ÖCV Hochschulpolitik
Mobil: 0699/15745158
Email: [email protected]
www.oecv.at

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