Gemeinsam handeln für Entwicklung

Staatssekretär Wolfgang Waldner setzt sich für bessere Vernetzung von Entwicklungszusammenarbeit ein

Wien (OTS) - "Trotz großer Herausforderungen befindet sich die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit auf einem guten Weg. Potenzial für eine Steigerung der Wirksamkeit von Strategien, Programmen und Projekten liegt aber im gemeinsamen Handeln und einer breiten Vernetzung aller entwicklungspolitischen Akteure", betonte Staatssekretär Wolfgang Waldner bei der Veranstaltung Dialog Entwicklung "Paris Declaration - who cares" der Austrian Development Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, die am 17. Oktober im Vorfeld der großen Entwicklungskonferenz in Busan in Wien stattfand.

Das 4. High Level Forum on Aid Effectiveness Ende November im südkoreanischen Busan ist ein wichtiger Meilenstein, um künftig Entwicklungszusammenarbeit noch erfolgreicher zu gestalten. Einmal mehr wird Bilanz gezogen, ob die 2005 mit der Pariser Erklärung international vereinbarten Prinzipien für nachhaltige Entwicklung wie etwa die Stärkung der Eigenverantwortung der Partnerländer, die bessere Abstimmung der Geber oder die gegenseitige Rechenschaftspflicht auch tatsächlich umgesetzt werden. Eine umfangreiche Evaluierung gibt Orientierungshilfe und zeigt, wer seine Hausaufgaben gemacht hat und wer nicht.

Entwicklungszusammenarbeit auf dem Prüfstein

"Der systematische Blick auf die Ergebnisse gibt allen Akteuren die Chance zu erkennen, ob die entwicklungspolitischen Maßnahmen die Ziele der Partnerländer tatsächlich langfristig unterstützen. Darauf basierend können Geber- und Partnerländer gemeinsam notwendige Kapazitäten mobilisieren sowie neue Anreize für mehr Entwicklung schaffen", betont Niels Dabelstein, Koordinator der Evaluierung zur Pariser Erklärung, vom Danish Institute for International Studies.

Die Evaluierung wurde 2010 und 2011 durchgeführt und umfasst insgesamt 22 Länder- und 18 Geberstudien. Österreich hat die Untersuchung in Uganda unterstützt und finanziert. "Die Studie zeigt, dass Uganda bereits vor der Pariser Erklärung viel zur Harmonisierung und Koordinierung der Geber-Aktivitäten beigetragen hat. Österreichs Landesstrategie für die Kooperation mit dem Partnerland ist auf dessen nationale Prioritäten ausgerichtet und mit der Regierung Ugandas abgestimmt. Besonders im Sektor Wasser hat die gute Arbeitsteilung erfreuliche Erfolge ermöglicht", fasst Mag. Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der Austrian Development Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, das Engagement und die Wirksamkeit im Partnerland Uganda zusammen.

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika, Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung. Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA), die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Gehen Sie auf Entdeckungsreise: Seit Mitte Oktober präsentiert die Austrian Development Agency (ADA) die Leistungen und Erfolge der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit mit einer kleinen Ausstellungs-Tour und einer "virtuellen Entdeckungsreise" in Länder des Südens und Ostens. Mehr auf www.entwicklung.at.

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Austrian Development Agency (ADA)
die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit
Information und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Heidi Liedler-Frank
Tel.: +43 (0)1 90399-2400
heidi.liedler-frank@ada.gv.at
www.entwicklung.at

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