- 18.10.2011, 10:11:09
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Gemeinsam handeln für Entwicklung
Staatssekretär Wolfgang Waldner setzt sich für bessere Vernetzung von Entwicklungszusammenarbeit ein
Wien (OTS) - "Trotz großer Herausforderungen befindet sich die
Österreichische Entwicklungszusammenarbeit auf einem guten Weg.
Potenzial für eine Steigerung der Wirksamkeit von Strategien,
Programmen und Projekten liegt aber im gemeinsamen Handeln und einer
breiten Vernetzung aller entwicklungspolitischen Akteure", betonte
Staatssekretär Wolfgang Waldner bei der Veranstaltung Dialog
Entwicklung "Paris Declaration - who cares" der Austrian Development
Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen
Entwicklungszusammenarbeit, die am 17. Oktober im Vorfeld der großen
Entwicklungskonferenz in Busan in Wien stattfand.
Das 4. High Level Forum on Aid Effectiveness Ende November im
südkoreanischen Busan ist ein wichtiger Meilenstein, um künftig
Entwicklungszusammenarbeit noch erfolgreicher zu gestalten. Einmal
mehr wird Bilanz gezogen, ob die 2005 mit der Pariser Erklärung
international vereinbarten Prinzipien für nachhaltige Entwicklung wie
etwa die Stärkung der Eigenverantwortung der Partnerländer, die
bessere Abstimmung der Geber oder die gegenseitige
Rechenschaftspflicht auch tatsächlich umgesetzt werden. Eine
umfangreiche Evaluierung gibt Orientierungshilfe und zeigt, wer seine
Hausaufgaben gemacht hat und wer nicht.
Entwicklungszusammenarbeit auf dem Prüfstein
"Der systematische Blick auf die Ergebnisse gibt allen Akteuren
die Chance zu erkennen, ob die entwicklungspolitischen Maßnahmen die
Ziele der Partnerländer tatsächlich langfristig unterstützen. Darauf
basierend können Geber- und Partnerländer gemeinsam notwendige
Kapazitäten mobilisieren sowie neue Anreize für mehr Entwicklung
schaffen", betont Niels Dabelstein, Koordinator der Evaluierung zur
Pariser Erklärung, vom Danish Institute for International Studies.
Die Evaluierung wurde 2010 und 2011 durchgeführt und umfasst
insgesamt 22 Länder- und 18 Geberstudien. Österreich hat die
Untersuchung in Uganda unterstützt und finanziert. "Die Studie zeigt,
dass Uganda bereits vor der Pariser Erklärung viel zur Harmonisierung
und Koordinierung der Geber-Aktivitäten beigetragen hat. Österreichs
Landesstrategie für die Kooperation mit dem Partnerland ist auf
dessen nationale Prioritäten ausgerichtet und mit der Regierung
Ugandas abgestimmt. Besonders im Sektor Wasser hat die gute
Arbeitsteilung erfreuliche Erfolge ermöglicht", fasst Mag. Brigitte
Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der Austrian Development
Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen
Entwicklungszusammenarbeit, das Engagement und die Wirksamkeit im
Partnerland Uganda zusammen.
Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit
Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit unterstützt Länder
in Afrika, Asien, Zentralamerika, Südost- und Osteuropa bei ihrer
nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen
Entwicklung. Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und
Programme, die Austrian Development Agency (ADA), die Agentur der
Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, setzt diese gemeinsam
mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und
Unternehmen um.
Gehen Sie auf Entdeckungsreise: Seit Mitte Oktober präsentiert die
Austrian Development Agency (ADA) die Leistungen und Erfolge der
Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit mit einer kleinen
Ausstellungs-Tour und einer "virtuellen Entdeckungsreise" in Länder
des Südens und Ostens. Mehr auf www.entwicklung.at.
Rückfragehinweis:
Austrian Development Agency (ADA) die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit Information und Öffentlichkeitsarbeit Mag. Heidi Liedler-Frank Tel.: +43 (0)1 90399-2400 [email protected] www.entwicklung.at
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