- 14.10.2011, 13:30:54
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OMV-Abraham: Immer mehr Solidarität und Bereitschaft zur Unterstützung
Beschäftigte werden nicht geschätzt, Arbeitgeber sollen endlich konstruktiv verhandeln
Wien (OTS) - "Wann bitte, wenn nicht jetzt, haben die
Beschäftigten eine kräftige Lohn- und Gehaltserhöhung verdient?",
kommentiert der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats und des
europäischen Betriebsrats der OMV, Leopold Abraham, die Streiks in
der Metallindustrie. "Die ArbeitnehmerInnen leisten durch ihre Arbeit
einen zuverlässigen Beitrag für die Erfolge der Unternehmen. Dafür
bekommen die Manager großzügige Erfolgsprämien und Gehaltserhöhungen,
die durchschnittlich offenbar mehr als 4 Prozent betragen. Bei den
Kollektivvertragsverhandlungen für die Beschäftigten der
Metallindustrie, der Bergwerke, der eisenerzeugenden Industrie und im
Bereich Gas/Wärme waren die Vertreter der Arbeitgeber bis jetzt
lediglich bereit, ihr Angebot um Zehntelprozente zu erhöhen."
Der Unmut der Beschäftigten ist nachvollziehbar, so Abraham
weiter: "Gerechtigkeit schaut anders aus - zumal wenn in Lohn- und
Gehaltsverhandlungen nicht einmal die Inflation und die Steigerung
der Produktivität abgegolten werden sollen!". Abgesehen davon habe
natürlich auch die Kaufkraft eine Stärkung durch die Erhöhung der
Einkommen nötig. Die Arbeitgeber wären also gut beraten, sich rasch
zu konstruktiven Verhandlungen bereit zu erklären, erklärt Abraham
abschließend: "Die Kolleginnen und Kollegen sehen jetzt, dass ihre
Leistung von den Arbeitgebern nicht geschätzt wird und fühlen sich
benachteiligt. Die Solidarität mit den betroffenen Kolleginnen und
Kollegen ist auch von den OMV Beschäftigten gegeben!"
Rückfragehinweis:
Ing. Leopold Abraham
Vorsitzender der OMV Konzernvertretung und des Europäischen Betriebsrats
OMV Aktiengesellschaft
Tel.: +43 1 40440-21590
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