• 13.10.2011, 12:49:34
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Ö1: Mario Vargas Llosa, Umberto Eco, Walter Arlen, Petros Markaris - Hochkarätige Gäste bei "Im Gespräch" live vor Publikum

Wien (OTS) - Raus aus dem Studio, rein in Veranstaltungshäuser:
Die Ö1-Reihe "Im Gespräch" findet in den kommenden Wochen wieder
viermal live vor Publikum statt - mit hochkarätigen Gästen.

Den Auftakt macht Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa.
Sein Buch "Der Geschichtenerzähler" wird heuer im Rahmen der Aktion
"Eine Stadt. Ein Buch." in einer Auflage von 100.000 Exemplaren in
ganz Wien gratis verteilt. Literaturinteressierte und Fans des
peruanischen Autors haben am 18. Oktober die Gelegenheit, Vargas
Llosa bei einer Lesung und anschließend "Im Gespräch" mit Michael
Kerbler zu erleben. Die Veranstaltung findet in der Fernwärme Wien
statt, der Eintritt ist frei (Einlass ab 19.00 Uhr, Beginn 19.30 Uhr,
Spittelauer Lände 45, 1090 Wien). Den Mitschnitt der Veranstaltung
sendet Ö1 am 10. November.

Bereits einen Tag später, am 19. Oktober begrüßen Michael Kerbler
und "Standard"-Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmidt den
italienischen Autor Umberto Eco auf der Bühne des Wiener
Burgtheaters. Dreißig Jahre nach der Veröffentlichung des Romans "Der
Name der Rose" ist der jüngste Roman Ecos im Oktober des Vorjahres
erschienen: "Il Cimitero di Praga", der Friedhof in Prag, der jetzt
auch in seiner deutschen Fassung vorliegt und an diesem Abend
präsentiert wird. Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr, Karten sind
unter www.burgtheater.at erhältlich. In Ö1 ist das Gespräch mit
Umberto Eco am 3. November zu hören.

Im Rahmen einer Matinee im Wiener Volktheater am 6. November
spricht Michael Kerbler mit dem Komponisten Walter Arlen. "Wir sind
nicht emigriert - wir wurden hinausgeschmissen", sagt Arlen mit
Nachdruck. Das Wort Emigration "geniert" und ärgert ihn bis heute. 18
Jahre ist Walter Arlen alt, als im März 1938 die Nationalsozialisten
in Österreich einmarschieren. Das familieneigene "Warenhaus Dichter"
- damals das größte Warenhaus Wiens außerhalb des Gürtels - wird
"arisiert". Unter dem Namen Arlen begann der 1920 als Walter
Aptowitzer in Ottakring geborene Wiener seine neue Laufbahn in den
USA: als Komponist, Musikwissenschaftler und Universitätsprofessor.
Er hat nach seiner Flucht aus Wien im Jahr 1939 nicht nur als
Musikkritiker für die "Los Angeles Times", sondern auch als Gründer
des Music Departments der Loyola Marymount University wesentlich zum
kulturellen Transfer österreichischer Musiktradition beigetragen. Die
Matinee beginnt um 11.00 Uhr, Karten sind unter www.volkstheater.at
erhältlich. Ö1 sendet das Gespräch am 24. November.

Der prominenter Schriftsteller, Drehbuchautor und Übersetzer
Petros Markaris übte bereits im Frühjahr 2009 in der Ö1-Reihe "Im
Gespräch" heftige Kritik an den Zuständen in seinem Land, das seit
dem gewaltsamen Tod eines 15-Jährigen Demonstranten im Dezember 2008
nicht mehr zur Ruhe kommt. Petros Markaris hat Theaterstücke
geschrieben, ist Schöpfer einer beliebten griechischen Fernsehserie,
Co-Autor des Filmemachers Theo Angelopoulos und Übersetzer von vielen
deutschen Dramatikern. Als Krimiautor ist er ein Spätberufener.
Markaris lebt in Athen. Seine Sorge gilt angesichts der aktuellen
Entwicklung der Zukunft Griechenlands in einem Europa, dessen
Bedeutung im Vergleich zu Asien merkbar schwindet. Das Gespräch mit
Petros Markaris, geführt von Michael Kerbler, findet im Rahmen der
BUCH WIEN am 10. November um 18.30 Uhr im Metro Kino statt. Im
Anschluss wird der Film "Die Ewigkeit und ein Tag" gezeigt, für den
Markaris das Drehbuch verfasst hat. Der Eintritt ist frei. Zu hören
ist das Gespräch am 17. November in Ö1. Mehr zum Programm von Ö1 ist
unter oe1.ORF.at abrufbar.(hb)

Rückfragehinweis:
ORF Radio Öffentlichkeitsarbeit
Barbara Hufnagl
Tel.: (01) 501 01/18175
mailto:[email protected]
http://oe1.ORF.at

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