- 13.10.2011, 10:33:03
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Städtebund: Oktober-Ausgabe der "Österreichischen Gemeinde-Zeitung" soeben erschienen
Wien (OTS) - Die Oktober-Ausgabe der Österreichischen
Gemeindezeitung (ÖGZ) ist soeben erschienen. Schwerpunkt-Thema ist
"Finanzen und Wirtschaft" - hochkarätige Fachbeiträge beschäftigen
sich darin mit der finanziellen Lage der Städte und Gemeinden. So
macht der Geschäftsführer des Zentrums für Verwaltungsforschung
(KDZ), Peter Biwald, eine aktuelle Bestandsaufnahme unter dem Titel
"Gemeindefinanzen - Ist eine Trendwende in Sicht?",
Nationalbank-Direktor Peter Mooslechner schreibt über die
"Großbaustelle Europäische Finanzarchitektur", AK-Experte Bruno
Rossmann äußert sich zur Steuerungsarchitektur der EU und Alexandra
Strickner von Attac Österreich zur EU-Schuldenkrisenpolitik.
Auch auf kommunaler Ebene ist die Wirtschaftskrise noch lange nicht
vorbei: zwar steigen die Ertragsanteile wieder, doch bis jetzt wird
knapp das Niveau von 2008 erreicht und die Verluste der vergangenen
beiden Jahre sind längst nicht aufgeholt. Zudem steigen Gesundheits-
und Sozialkosten nach wie vor rasant.
Die Lösung kann daher nur in weitreichenden Strukturreformen liegen.
"Deshalb bleibt auch die Forderung nach einem aufgabenorientierten
Finanzausgleich aktueller denn je", sagt Thomas Weninger,
Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes. Als Vorbild könnte
die Schweiz dienen - dort wurde mit dem "Neuen Finanzausgleich" das
eingeführt, was eine zentrale Forderung des Österreichischen
Städtebundes ist: klare Aufgabenzuteilung, Finanzverteilung nach
Gesichtspunkten der echten Aufgaben, mehr Abgabenautonomie für die
Kommunen. In der ÖGZ ist dazu ein Beitrag vom Schweizerischen
Städteverband.
Die Österreichische Gemeinde-Zeitung wird vom Österreichischen
Städtebund herausgegeben und richtet sich an seine Mitglieder. Das
kommunale Magazin hat eine Auflage von 6.000 Stück und kann auch als
Einzelheft (4,50 Euro) oder als Jahresabo (42,- Euro) bei der Bohmann
Druck und Verlag GmbH & Co KG unter der Tel. (01) 740 32 - 466
bezogen werden. Die Gesamtausgaben der Österreichischen
Gemeinde-Zeitung finden Sie unter www.staedtebund.gv.at/oegz
Informationen über den Österreichischen Städtebund
Der Österreichische Städtebund ist die kommunale Interessenvertretung
von insgesamt 246 Städten und größeren Gemeinden. Etwa 65 Prozent der
Bevölkerung und 71 Prozent der Arbeitsplätze befinden sich in
Österreichs Ballungsräumen. Mitglieder des Städtebundes sind neben
Wien und den Landeshauptstädten praktisch alle Gemeinden mit über
10.000 EinwohnerInnen. Die kleinste Mitgliedsgemeinde zählt knapp
1.000 EinwohnerInnen. Die Mitgliedschaft ist freiwillig. Der
Österreichische Städtebund ist Gesprächspartner für die Regierung auf
Bundes- und Landesebene und ist in der österreichischen
Bundesverfassung (Art. 115 Abs.3) ausdrücklich erwähnt.
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz: www.wien.gv.at/rk/ Mag.a Saskia Sautner Mediensprecherin Österreichischer Städtebund Telefon: 01 4000-89990 E-Mail: [email protected] www.staedtebund.gv.at
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