- 12.10.2011, 12:33:40
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Kelag weist Protestaktion zurück
Klagenfurt (OTS) - Der heutige Versuch, die Kelag mit der
Reaktorkatastrophe in Fukushima in Verbindung zu bringen, ist sowohl
aufgrund der Faktenlage als auch aus Respekt gegenüber den
betroffenen Menschen in Japan strengstens zurückzuweisen. Weder
produziert die Kelag Strom aus Atomenergie, noch ist sie an
irgendwelchen Plänen zum Ausbau von Kernkraftwerken beteiligt. Im
Gegenteil: die aufgestellte Forderung, die Kelag möge sich aus dem
Atomstrom zurückziehen, geht ins Leere, weil die Kelag nur Strom aus
erneuerbarer Energie produziert und das seit ihrem Bestehen.
Darstellung nicht nachvollziehbar
Der von Greenpeace behauptete Atomstromanteil der Kelag ist nicht
nachvollziehbar, sagt Hermann Egger, Sprecher des Vorstandes der
Kelag. "Das offizielle Labeling weist für die Kelag einen Händlermix
mit 14,7 % Atomstromanteil aus. Beim Bezug der fehlenden
Eigenaufbringung betreiben wir - im Gegensatz zu anderen Unternehmen
- kein Greenwashing, weil dadurch keine einzige Kilowattstunde Strom
aus Atomkraft weniger im europäischen Netz ist."
Strategie zum Ausbau der Wasserkraft
Entsprechend Ihrer langfristigen Unternehmensstrategie investiert
die Kelag jährlich rund 120 Mio. EUR in den Ausbau der Wasserkraft in
Kärnten und in die Stromerzeugung aus regenerativen Energieträgern in
Slowenien, Bosnien, Bulgarien und Rumänien. Die Kelag verfolgt dabei
eindeutige Zielsetzungen, betont Egger. "In Zukunft wollen wir den
gesamten Bedarf unserer Kunden aus eigener Erzeugung aus erneuerbarer
Energie decken. Von der Politik erwarten wir uns dazu die geeigneten
Rahmenbedingungen für den Ausbau der Erzeugungs- und Netzkapazitäten,
damit wir unser Ziel tatsächlich auch erreichen können. Dazu ist aber
auch die Akzeptanz für dezentrale Energieanlagen erforderlich.
Lippenbekenntnisse zum Ausbau dezentraler regenerativer
Energiequellen und damit auch zum Klimaschutz alleine reichen nicht."
Klimaschutz und Energieeffizienz
Mit ihren Pumpspeicherkraftwerken erfüllt die Kelag einen immer
wichtigeren Beitrag zum sinnvollen und nachhaltigen Einsatz von
erneuerbarer Energie in Europa. Die Kraftwerke der Kelag sind "grüne
Batterien", die regenerative Überschussenergie ökologisch speichern.
Genauso wichtig ist es aber auch, die Energieeffizienz in den Anlagen
der Kunden zu verbessern, um deren Energiedarf zu senken", erläutert
Egger. "Rund 20 Fachkräfte der Kelag arbeiten in diesem Bereich, hier
unternehmen wir sehr große Anstrengungen. Unsere Aktivitäten bringen
der Umwelt und der Wirtschaft mehr als die nicht nachvollziehbaren
Behauptungen von Umweltorganisationen!"
Nein zum Greenwashing
Anstatt die gängige Praxis des Greenwashings in Österreich
anzuprangern, wird ein grünes Energieunternehmen mit falschen Zahlen
und Darstellungen angeprangert. "Greenpeace enttäuscht durch eine
mehr als oberflächliche Betrachtung und unterstützt mit seinen
Aktivitäten die gängige Praxis des Greenwashings." Die Kelag ist im
Gegensatz zu anderen Unternehmen vollständig transparent in ihrer
Stromerzeugung und sie erfüllt ihrer Veröffentlichungspflicht
gegenüber ihren Kunden und den zuständigen Behörden.
Rückfragehinweis:
Dr. Josef Stocker Leiter Unternehmenskommunikation KELAG-Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft Unternehmenskommunikation Arnulfplatz 2, 9020 Klagenfurt, Österreich T +43 (0)463 525-1285 F +43 (0)463 525-951285 M +43 (0)676 87801285 E josef.stocker@kelag.at www.kelag.at
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