• 12.10.2011, 11:18:31
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BM Schmied und StR Mailath fördern die Kinodigitalisierung mit über 1 Mio Euro

Euro 1.000.000 aus dem BMUKK und großzügige Förderung aus der Stadt Wien für die Kinodigitalisierung

Wien (OTS) - Ein Meilenstein in der Kinodigitalisierung ist
erreicht: das Kulturministerium stellt österreichweit insgesamt max.
Euro 1.000.000 als Ko-Finanzierung für die Digitalisierung der
Programm- und Regionalkinos bereit. Die Stadt Wien stellt im
laufenden Jahr Euro 150.000 für die Digitalisierung der Programmkinos
zur Verfügung und sichert das finanzielle Engagement bedarfsgerecht
für 2012 zu.

'Bei allem Glanz und Erfolg des österreichischen Films der letzten
Jahre, ist es wesentlich, auch die Anliegen der Kinos ernst zu
nehmen. Filme benötigen Plattformen und müssen ihr Publikum sowohl in
der Stadt, als auch in den Regionen erreichen. Daher sehe ich es als
meine Aufgabe, die Programmkinos bei der technischen Ausrüstung und
beim Angebot in den ländlichen Regionen zu unterstützen,' so
Bundesministerin Schmied. 'Die Auszahlung der Gelder kann ab sofort
erfolgen,' so Kulturministerin Dr. Claudia Schmied weiter. Besonders
erfreut zeigte sich die Kulturministerin über den Schulterschluss mit
der Stadt Wien: 'Das von der Stadt Wien entwickelte Förderpaket
stellt eine optimale Ergänzung zu unseren österreichweiten Maßnahmen
dar. Wir gehen davon aus, dass dieser Weg der Ko-Finanzierung Schule
macht.'

Ziel der bundesweiten Förderung des BMUKK ist es, den
Programmkinos und damit der unabhängigen, künstlerischen und
gesellschaftskritischen Filmprogrammierung die Zukunft zu sichern.
Ein zweites Ziel ist es, die anspruchsvolle Programmierung in den
Regionen und damit außerhalb urbaner Zentren zu gewährleisten.
Insgesamt sind max. Euro 1 Mio für die Kinoförderung vorgesehen: Euro
500.000 für die Programmkinos und Euro 500.000 für die Regionalkinos.
Bei vollständiger Ausschöpfung des Fördervolumens können bis zu 125
Kinosäle digitalisiert werden. Von den insgesamt 578 Kinosälen in
Österreich, sind 388 digitalisiert, diese befinden sich vorwiegend in
kommerziellen Kinos.

In Wien gibt es derzeit 16 Programmkinos mit 27 Sälen, die ihr
Vorführsystem von analog auf digital umstellen müssen, um für die
Zukunft gerüstet zu sein. Für viele Programmkinos ist jedoch die
digitale Ausstattung wegen der damit verbundenen hohen Kosten eine
Existenzfrage. 'Die Stadt stellt noch heuer 150.000 Euro zur
Verfügung, um die digitale Ausstattung zu unterstützen. Im nächsten
Jahr wird die Förderung bedarfsgerecht fortgesetzt. Die Stadt hilft
damit kleineren Kinos und sichert damit gleichzeitig ein Stück ihrer
eigenen Wiener Filmkultur und -tradition,' betont Wiens
Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny über den Erhalt der
Kinolandschaft.

Michael Stejskal, Sprecher der IG Programmkinos, Geschäftsführer
des Filmladen Filmverleihs und Betreiber des Votiv Kinos lobt die
Entwicklungen 'Die Digitalisierung der Programmkinos ist ein
fundamentaler Schritt, um die Vielfalt der Filmkultur in Österreich
zu sichern. Das BMUKK hat hier zügig und engagiert gehandelt und
stellt im nächsten Schritt auch Mittel für die Regionalkinos bereit.
Nun sind die Verleiher dringend gefordert.'

Wolfgang Steininger, Geschäftsführer des Moviemento Linz und der
Local Bühne Freistadt freut sich über die Initiative: 'Die Initiative
des BMUKK bezüglich Kinodigitalisierung ist für den Bestand der
Programmkinos von enormer Bedeutung. Ich bin sicher, dass dieser
Impuls auch auf Länder und Gemeinden übergehen wird. In der Folge
müssen aber auch die engagierten Klein- und Landkinos ähnliche
Unterstützung bekommen, um für die Zukunft gerüstet zu sein.'

Details zu den einzelnen Fördermaßnahmen unter
http://www.bmukk.gv.at/ministerium/vp/index.xml und
www.wien.gv.at/amtshelfer/kultur/kulturabteilung/foerderungen/kino.ht
ml

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
   Mag. (FH) Julia Flunger-Schulz
   Pressesprecherin
   Tel.: +43 1 53120 5030
   mailto:[email protected]
   http://www.bmukk.gv.at/ministerium/vp/index.xml
   
   und 
   
   
   Dr. Renate Rapf
   Mediensprecherin
   
   Büro des Stadtrates für Kultur und Wissenschaft
   Friedrich Schmidt-Platz 5
   1082 Wien
   T: 4000-81175
   F: 4000-99-81164
   e-mail: [email protected]

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