• 11.10.2011, 19:48:49
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Womit auch das geklärt wäre ... (von Claudia Grabner)

Ausgabe 12. Okt. 2011

Klagenfurt (OTS) - "Österreich hat genügend Geld für den Fall der
Fälle", sagt Finanzministerin Maria Fekter - und meint mit dem Fälles
Fall eine neuerliche Bankenkrise. "Die Mittel, die Österreich zur
Verfügung hat, sind ausreichend zur Unterstützung der Bankinstitute."
Wenn\x{2588}s die Finanzministerin sagt, wird es wohl so sein, möchte man
meinen - fragt aber für alle Fälle und als gelernter Österreicher
lieber nach. Antwort: "Sechs der bei der letzten Krise beschlossenen
15 Milliarden Euro für Eigenkapitalzuschüsse sind noch vorhanden",
lässt Fekter tief blicken. Tief in Sachen Naivität - zeugt doch ihre
Antwort in erster Linie von einem Optimismus, den kaum ein Experte
mehr teilen kann: Ein Optimismus, der meint, dass die nächste
Bankenkrise ein Lercherl zu ihrer Vorgängerin sein werde. Neun
Milliarden Euro haben unsere Geldinstitute damals (als alles gar
nicht SOOO schlimm war) in Anspruch genommen. Jetzt sollen sechs
Milliarden reichen? Nun, das glaubt blauäugig Fekter. Und schiebt
nicht minder naiv nach: "Deshalb werden keine Steuererhöhungen
notwendig sein." Alsdann! Womit auch das geklärt wäre: Das nächste
Bankenpaket wird über höhere Steuern finanziert ...

Rückfragehinweis:
Kärntner Tageszeitung
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Tel.: 0463/512000-502
mailto:[email protected]

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