VP-Hoch: Weltkulturerbe für Steinhof

Sofortiger Planungsstopp gefordert, bis Bürgerbeteiligung sowie die Erhaltung der städtebaulichen Identität des Areals gesichert sind.

Wien (OTS) - Die Diskussion um die Verbauung des Areals beim Otto Wagner-Spital auf den Steinhofgründen zeigt eindeutig, wie es mit der Bürgerbeteiligung in Wien steht: "Die Bürgerversammlung zur Verbauung des Otto-Wagner-Spitals auf den Steinhofgründen war eine Farce und hat wieder einmal gezeigt, dass die rot-grüne Stadtregierung kein Interesse an einer umfassenden Bürgerbeteiligung hat", so ÖVP Wien Landesgeschäftsführer Alfred Hoch. Die ÖVP hat bereits seit Monaten auf eine Bürgerversammlung gedrängt. Bis diese aber endlich abgehalten wurde, war das Projekt so weit fortgeschritten, dass die betroffenen Anrainer nur mehr vor vollendete Tatsachen gestellt wurden und nicht mehr mitreden konnten. Von den verantwortlichen Stadträtinnen stellte sich erst gar niemand den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern.

Das Areal des Otto Wagner Spitals auf den Steinhofgründen war eine städtebauliche Großtat, die bis heute wirkt. "Daher muss das betroffene Areal wie ein Weltkulturerbe behandelt werden und nicht so mir nichts dir nichts verbaut werden", so Hoch. Er, so Hoch, sehe natürlich den Bedarf in Wien an neuen Wohneinheiten, verstehe aber nicht, dass diese mit Gewalt auf diesem städtebaulich wunderschönen Areal entstehen müssen. "Die Wienerinnen und Wiener sind zu Recht erbost über die Pläne der Stadtregierung, die ÖVP wird weiterhin alles unternehmen, diesen Eingriff in die städtebauliche und architektonische Identität der Stadt zu verhindern", so Hoch der einen sofortigen Planungs- und Baustopp fordert.

Abschließend stellte er sich noch die Frage, welche Position eigentlich die Grünen bei diesem Projekt einnehmen: Die zuständige Bürgerbeteiligungs-Stadträtin Vassilakou äußert sich nicht, von der zuständigen grünen Planungssprecherin Gretner ist nur bekannt, dass sie in der letzten Periode massiv gegen dieses Projekt aufgetreten ist. "Diese Spielereien von Rot-Grün auf dem Rücken der Wienerinnen und Wiener müssen endlich beendet werden", so Hoch abschließend.

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