Führungswechsel bei den Kinderfreunden

STR Christian Oxonitsch folgt LH-Stv. Josef Ackerl als Bundesvorsitzender von Österreichs größter Familienorganisation nach

Wien (OTS) - LH-Stv. Josef Ackerl hat im Rahmen der
Bundeskonferenz der Österreichischen Kinderfreunde in Linz heute seine Funktion als Bundesvorsitzender der Kinderfreunde in jüngere Hände gelegt. Christian Oxonitsch wurde von den Delegierten zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt. Mit Josef Ackerl zieht sich nach 7-jähriger Funktionsperiode auch der ebenfalls aus Oberösterreich stammende Bundesgeschäftsführer Gernot Rammer zurück.

Während der letzten neun Jahre haben Ackerl und Rammer zahlreiche Initiativen des traditionsreichen Kinder-, Jugend und Familienverbandes umgesetzt. Forciert wurde insbesondere der Ausbau der außerschulischen, ehrenamtlichen Betreuung von Kindern. Erfolge feierten die beiden nicht zuletzt mit ihren familienpolitischen Initiativen. So wurde etwa der "Papamonat" erfolgreich in die öffentliche Diskussion eingeführt. Auch Kampagnen für die Flexibilisierung des Kindergeldes und für die Einführung eines Gratiskindergartens zeigten Wirkung. Beide Forderungen wurden aufgegriffen und zumindest zum Teil politisch umgesetzt. Ähnliches gilt für die Kinderrechte, die 2010 nach langem Ringen der Kinderfreunde als Verfassungsgesetz beschlossen wurden.
Zuletzt wurde daran gearbeitet, die Position der Kinderfreunde als größte Familienorganisation Österreichs abzusichern. Mit einer neuen Kampagne unter dem Titel "Ich mag das Kind in mir - darum bin ich Kinderfreund" versucht die Organisation mit Fußballidol Herbert Prohaska als Testimonial Familien von den Vorteilen einer Mitgliedschaft zu überzeugen.

Die Kinderfreunde beschlossen unter anderem, in den nächsten Jahren ihre interkulturellen Aktivitäten auszubauen. Auch als Familienlobby formulierte der Verband klare Forderungen: So soll etwa ein neues umfassendes Familienrechtspaket geschnürt werden. Gefordert wurde auch, das Kindergeldsystem neuerlich zu reformieren. Das Ziel dabei: Eine noch stärkere Väterbeteiligung in den Familien. Das passte zu den Inhalten eines Vortrages von Gesine Schwan. Die zweimalige Deutsche Präsidentschaftskandidatin und Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of Governance referierte am Vortag der Konferenz über partnerschaftliche Familie als öffentliches Gut.

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