- 08.10.2011, 11:09:01
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FP-Belakowitsch-Jenewein/Karlsböck: Husslein muss sich an Vorschriften halten
Töchterle muss für Aufklärung sorgen
Wien (OTS/fpd) - Mit besonderer Nervosität reagiert der Vorstand
der Wiener Universitätsfrauenklinik Univ.Prof. Dr. Peter Husslein auf
die FP-Anfrage, ob Ärzte während Ihrer Dienstzeit das AKH verlassen,
um etwa in einem Privatspital Privatpatienten zu behandeln. In einem
offenen Brief gibt der Herr Professor auch noch zu, dass er
persönlich zwei diensthabende Ärzte ins Privatspital geschickt habe,
um einen Notfall zu betreuen, berichten die FPÖ-Gesundheitspolitiker,
NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein und NAbg. Dr. Andreas
Karlsböck.
Abgesehen davon, dass auch ein Privatspital eine Notfallmannschaft
hat oder Notfallpatienten auch im AKH behandelt werden können, bleibt
der honorige Professor die Frage schuldig, was denn gewesen wäre,
wenn im AKH ein oder mehrere Notfälle gekommen wären, so Karlsböck.
Diese Vorgehensweise ist völlig untragbar! In diesem Zusammenhang
werden nun seine inakzeptablen Äußerungen in der ORF-Sendung "Im
Zentrum" vom Jänner verständlicher. Damals erklärte er "...Das
ärztliche Ethos ist ganz, ganz wichtig und müssen wir auch immer in
der Ausbildung predigen. Aber der wirkliche Druck, ordentlich zu
arbeiten, der kommt nun einmal beim Menschen dann, wenn sie Angst
haben, dass sie einen Schaden haben..."
Vielleicht sollte der Druck auf die Machenschaften des Herrn
Professor Husslein verstärkt werden, um sich künftig auch an die
Spielregeln zu halten! Gefordert ist jetzt Minister Töchterle, der
entsprechend den dienstrechtlichen Vorgaben Konsequenzen aus dem
Vergehen des Klinikvorstandes ziehen muss, fordert
Belakowitsch-Jenewein.
Der Gesundheitsminister muss darlegen, wie trotz der Missstände und
Machenschaften auf der Gynäkologie, die Gesundheitsversorgung der
Wienerinnen und Wiener gewährleistet werden kann, so die Mandatare
abschließend. (Schluss) hn
Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle
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