- 07.10.2011, 15:44:12
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10. Osteoporosetag: "Handeln, bevor der Knochen bricht"
Wien (OTS) - Am Freitag, den 7. Oktober 2011, eröffnete die Dritte
Präsidentin des Wiener Landtags, Marianne Klicka, im Festsaal des
Wiener Rathauses den 10. Osteoporosetag. In ihrer Eröffnungsrede
bedankte sie sich bei der Initiatorin des Osteoporosetages, Prim.
Univ.Prof. Elisabeth Preisinger vom Institut für Physikalische
Medizin und Rehabilitation am Krankenhaus Hietzing und den vielen
herausragenden MedizinerInnen und ExpertInnen für ihr Engagement.
Auf dem Programm standen Fachvorträge und eine Fragestunde mit
ExpertInnen. Das Motto des diesjährigen Informationstages lautete:
"...handeln, bevor der Knochen bricht". In den Referaten standen am
Nachmittag unter anderem noch folgende Themen: "Osteoporosetherapie
- einfach gemacht", "Rheuma und Osteoporose" und "Das Glas Wein und
die Knochen".
Landtagspräsidentin Klicka wies in ihrer Eröffnungsrede darauf hin,
dass Osteoporose nach wie vor eine unterschätzte Krankheit sei. Oft
werde diese erst bei einem Knochenbruch diagnostiziert. Um dagegen
etwas zu unternehmen, reiche eine völlig schmerzlose Messung der
Knochendichte vorerst aus, ergänzte sie. Wer an Osteoporose erkranke,
habe mit einer enormen Einschränkung der Lebensqualität zu rechnen,
betonte Klicka ferner.
Spitäler der Stadt Wien und Osteoporose-Einrichtungen in den
einzelnen Bezirken bieten Knochendichte-Messungen an
Die Spitäler der Stadt Wien und Osteoporose-Einrichtungen in den
einzelnen Bezirken bieten Betroffenen eine gute Versorgungsstruktur.
Im Allgemeinen Krankenhaus, im Kaiser-Franz-Josef-Spital, im
Krankenhaus Hietzing, im Kaiserin-Elisabeth-Spital, im
Wilhelminenspital, im Donauspital sowie in der Rudolfstiftung kann
man sich zu einer Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) anmelden.
Sie stellt einen wichtigen Pfeiler in der Diagnostik dar, während
einer Therapie kann der Verlauf der Krankheit kontrolliert werden.
Bei rechtzeitiger Diagnose genügen vorbeugende Methoden. Eine
Vorbereitung auf die Untersuchung ist nicht notwendig. Es genügt die
Zuweisung von niedergelassenen ÄrztInnen.
Mehr Lebensqualität durch gesunde Ernährung und Bewegung
Risikopersonen sind vor allem Raucher, und all jene, die erblich
vorbelastet sind, zu viel Alkohol konsumieren oder sich falsch
ernähren. Zu diesem Personenkreis zählen auch jene, die sich zu wenig
in der Sonne aufhalten, ebenso Untergewichtige. Klicka appellierte:
"Mehr Lebensqualität erreicht man durch gesunde Ernährung und
Bewegung. Durch gezielte Trainingsmethoden wird körperliche Fitness
gefördert, aber auch die Ernährung mit viel Obst und Gemüse tragen zu
einem gesunden Lebensstil bei." Regelmäßige körperliche Bewegung
diene ebenfalls zur Vorbeugung und Unterstützung der
Osteoporose-Therapie. Dabei wird nach ihren Worten die Muskulatur
gestärkt und die Knochenmasse weiter aufgebaut. Dadurch würden
Beschwerden gelindert und chronische Schmerzen sogar vermieden.
Moderiert wurde der Informationstag von der bekannten
ORF-Wetter-Expertin Christa Kummer.
Pressebild: http://www.wien.gv.at/gallery2/rk/run.php?g2_itemId=13315
(Schluss) hl
Rückfragehinweis:
Mag. Horst Lassnig
Mediensprecher der Dritten Landtagspräsidentin Marianne Klicka
Telefon: 01 4000-81043
Mobil: 0676 8118 81043
E-Mail: [email protected]
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