Ausgerechnet PISA - Österreich zeigt, was es kann!

Wien (OTS) - Im Frühjahr 2012 werden zufällig ausgewählte 15-Jährige aus aller Welt von PISA getestet - jenem von der OECD eingerichteten Unternehmen, das die kognitiven Leistungen in den Bereichen der Sprache, der Naturwissenschaften und der Mathematik überprüfen zu können meint. Man mag gegen PISA mehr als berechtigte Zweifel hegen: an den Beispielen, an der Auswahl der Getesteten, an der Geheimnistuerei der PISA-Behörden, an der Erstellung der Ranglisten und vieles mehr. Aber all dieser Kritik zum Trotz: Es ist entschieden, dass wir 2012 wieder mitspielen. Jetzt kommt es darauf an, dass wir möglichst gut abschneiden.

Denn ein gutes PISA-Resultat ist wichtig für die Zukunft der jungen Menschen: Viele von ihnen werden ins Ausland gehen oder zumindest mit dem Ausland Kontakt haben. Wenn Österreich im internationalen Vergleich ein besonders gutes PISA-Resultat vorzeigen kann, geht den Jugendlichen der Ruf voraus: Ihr kommt aus einem Land mit tollen PISA-Testergebnissen, ihr werdet sicher gut ausgebildet und fit für die Zukunft sein.

Außerdem ist es wichtig für das Selbstbewusstsein der Getesteten und ihrer Klassenkollegen. Und es ist wichtig für die Reputation der Lehrer. Natürlich ist der Zusammenhang zwischen einem guten Unterricht und einem respektablen Abschneiden der jungen Menschen bei PISA außerordentlich vage. Trotzdem ändert dies nichts an der Tatsache, dass dieser Konnex in der Öffentlichkeit so wahrgenommen wird und PISA das Image unserer Schulen prägt. Klagen hilft hier gar nichts, sondern nur die Devise: If you can't beat them, join them.

Was ist zu tun?

Bianca Taschner, Organisatorin des im Museumsquartier Wien angesiedelten math.space, überzeugte maßgebende Beamte des Unterrichtsministeriums, die math.space-Initiative "Ausgerechnet PISA - Österreich zeigt, was es kann!" zu unterstützen: Ihr Mann, Professor Rudolf Taschner, Mathematikprofessor an der TU Wien, Leiter von math.space und Wissenschafter des Jahres 2004, wird durch die Bundesländer reisen und zusammen mit Vertretern der lokalen Institutionen möglichst viele Lehrerinnen und Lehrer sowie alle anderen Interessierten ermutigen, die jungen Leute PISA-fit zu machen. PISA ist wie ein Ländermatch. Da gilt es, Wissen zu festigen, den Ehrgeiz zu wecken und anzuspornen, sein Bestes zu geben.

Professor Taschner wird an den folgenden Tagen immer von 14 Uhr bis 17 Uhr an den folgenden Orten zum Publikum sprechen:

Montag, 10. Oktober 2011: an der Universität Innsbruck, Karl Rahnerplatz 3, Kaiser Leopold-Saal
Dienstag, 11. Oktober 2011: an der Pädagogischen Hochschule Feldkirch, Liechtensteinstraße 33-37
Dienstag, 18. Oktober 2011: an der Pädagogischen Hochschule Eisenstadt, Thomas Alva Edison-Straße 1
Freitag, 21. Oktober 2011: an der Fakultät für Mathematik der Universität Wien, Nordbergstraße 15
Montag, 24. Oktober 2011: im Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung der Universität Klagenfurt, Universitätsstraße 65-67 Montag, 7. November 2011: an der Fachhochschule St. Pölten, Matthias Corvinus-Straße 15
Mittwoch, 9. November 2011: am Institut für Mathematik der Universität Graz, Universitätsplatz 3
Donnerstag, 10. November 2011: im Festsaal des Hauptgebäudes der Technischen Universität Wien, Karlsplatz 13
Donnerstag, 17. November 2011: an der Pädagogischen Hochschule Baden, Mühlgasse 67
Montag, 21. November 2011: am Institut für Mathematik der Universität Linz, Altenbergstraße 69
Dienstag, 22. November 2011: am Institut für Fachdidaktik und Lehrerbildung der Universität Salzburg, Hellbrunnerstraße 34

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei und Rudolf Taschner garantiert nicht nur für Information, sondern auch für Kurzweiligkeit und amüsante Darbietung.

Informationen zu "Ausgerechnet PISA - Österreich zeigt, was es kann!" findet man unter http://math.space.or.at (ein entsprechender Link führt zum Plakat, zum Veranstaltungskalender, zu ausgewählten PISA-Beispielen mit Lösungen und Kommentaren, zu Kommentaren des BMUKK und vieles mehr).

Rückfragen & Kontakt:

Bianca Taschner
Tel.: 0664 534 54 34
math.space
Quartier21/MuseumsQuartier
Museumsplatz 1, 1070 Wien
http://math.space.or.at/

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