FSG-GREYLINGER: Vor Wechsel in die Bundespolitik?

Wien (OTS) - Der Chef der Polizeigewerkschaft Österreich (SP) täuscht einen Beschluss der Polizeigewerkschaft vor und verlangt über die Medien die Suspendierung des Kabinettschefs.

Wir von der FCG-KdEÖ stellen dazu folgendes fest:

Fakten: Laut Medienberichten Anonyme Anzeige bei der StA Wien wegen Verdacht des Amtsmissbrauches und Geheimnisverrates.

Wir als FCG-KdEÖ (Kameradschaft der Exekutive Österreich) werden uns dafür einsetzen, dass niemand, ganz besonders unserer Kolleginnen und Kollegen aufgrund einer anonymen Anzeige vorverurteilt und medial an den Pranger gestellt werden, gleichgültig ob es sich um eine(n) unserer BeamtenInnen oder wie hier, um einen Kabinettschef handelt.

Es kann auch nicht die Aufgabe einer Interessensvertretung sein, die Suspendierung aufgrund einer anonymen Anzeige zu fordern.

Es ist ein demokratisch äußerst bedenkliches Vorgehen, dass der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft seine eigene Meinung als einen Beschluss des Gremiums vortäuscht ("die Polizeigewerkschaft fordert"), ohne diesen jemals nachweislich herbeigeführt zu haben.

Das ist meilenweit von einer überparteilichen Interessensvertretung entfernt. Greylinger agiert einmal mehr als SPÖ-Funktionär und nicht als Interessensvertreter.

Jeder Polizist und jede Polizistin, und selbstredend auch jeder andere Staatsbürger, sollte nicht nur vor dem Gesetz, sondern auch vor den Medien gleich behandelt werden.

Uns als Funktionäre in der Polizeigewerkschaft liegen keinerlei Informationen zur oben genannten anonymen Anzeige vor!

Rückfragen & Kontakt:

Leopold Keiblinger
Tel 0664/5458594

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NOB0003