"Aller guten Dinge sind 3" - Pädagogische Hochschule Niederösterreich begrüßt die mutigen Reformschritte in der Lehrerbildung

Baden (OTS) - Die PH NÖ reagiert hocherfreut auf die mutigen Reformschritte des Unterrichtsministeriums. Wie Beate Schasching, Vorsitzende des Hochschulrates, festhält, unterstützen und bestärken die drei von BM Schmied und Bildungsexperten Andreas Schnider vorgestellten Maßnahmenpakete die Entwicklungen der NÖ Hochschule. "Ich freue mich sehr, dass die großen Entwicklungsschritte der Hochschule durch die Reform-Ankündigung der Bundesministerin für die Interessen unseres Bundeslandes Bestärkung, Bestätigung, Anerkennung und Herausforderung sind", meint Beate Schasching, Vizepräsidentin des Landesschulrates, und verweist auf den wichtigen Zusammenhang von PädagogInnenbildung und Unterrichtsqualität.

Die PH NÖ, die in ihrer Erstausbildung seit der Gründung vor 4 Jahren ihre Studierendenzahl fast verfünffacht hat (!), setzt sich zum Ziel, in der Entwicklung der "PädagogInnenbildung neu" eine aktive und unterstützende Entwicklerrolle zu spielen.

(1) Personalentwicklung

Fokussierte Weiterbildungsangebote für Lehrende und verstärkte Forschungsorientierung auf der Basis eines neuen, universitären Dienstrechts bilden wesentliche Entwicklungsschritte für die PH NÖ. "Das Doktorats-Stipendienprogramm wird uns zusätzlich unterstützen, haben sich doch bereits 17 Mitarbeiter/innen aus unserem Personal als Dissertanten für ihre Höherqualifizierung entschieden, zusätzlich zu einer akademisch orientierten Personalauswahl mit öffentlichen Ausschreibungen und Hearings für alle neu zu besetzenden Funktionen. Ebenso bin ich unserem 6-köpfigen wissenschaftlichen Beirat für seine effiziente Arbeit besonders bzgl. der Qualitätsprüfung und -steigerung der wissenschaftlichen Arbeiten zu Dank verpflichtet", ergänzt Univ.-Prof. Rauscher, Rektor der Hochschule. Zahlreiche neue PH-Mitarbeiter/innen, längst auch Habilitierte, kommen von Universitäten und sind dort tätig. Die PH NÖ sucht und forciert die Zusammenarbeit nicht nur mit anderen Pädagogischen Hochschulen, sondern besonders auch mit Universitäten im In- und Ausland.

(2) Organisationsentwicklung

Auch das zweite Paket fokussiert und erweitert bestehende Master-Angebote der PH NÖ und rückt sie stark ins Zentrum der Verbesserung von Unterrichtsqualität. Es wurden bereits die nötigen organisatorischen und personellen Vorkehrungen getroffen, um auf hohem Qualitätsniveau dieses Angebot realisieren zu können. Die Hochschule hofft auf eine baldige Gesetzesnovellierung, um dieser Herausforderung auch im öffentlichen Auftrag nachkommen zu können.

(3) Qualitätsentwicklung

46 000 Teilnehmer/innen haben Fortbildungsangebote genützt, die an der PH NÖ besonders auf die neuen Herausforderungen rund um Standardisierung und Unterrichtsqualität ausgerichtet werden. Lehrerbildung braucht zeitgemäße wissenschaftliche Qualifikation und gleichzeitig berufsvorbereitende Praxisnähe. "Nicht nur die Frage des 'Wo' vielmehr die Frage des 'Wie' entscheidet", ergänzt Rauscher.

Die PH NÖ mit ihren jetzigen und zukünftigen Kooperationspartnern befindet sich auf ehrgeizigem und gutem Weg.
So gibt es bereits zahlreiche Gespräche und Vorbereitungen für Zusammenarbeit mit Universitätsvertretern sowie mit kirchlichen und öffentlichen Hochschulen. "Damit kann auch einem gemeinsam formulierten Wunsch des Landes Niederösterreich zur Entwicklung einer eigenen Pädagogischen Universität nachgekommen werden. Denn alle Beteiligten sind sich bewusst: Koordinaten des Wissens haben sich durch den Wandel von Medien, Politik und Gesellschaft verändert - wir nehmen die Herausforderung gerne an!", so Schasching und Rauscher.

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Birgit Lenauer
Pressesprecherin der Pädagogischen Hochschule NÖ
Tel.: 02252 88570 119, birgit.lenauer@ph-noe.ac.at

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