KPH Wien/Krems: Qualifikation der Lehrenden an Pädagogischen Hochschulen wird unterschätzt

Wien (OTS) - Die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems befürwortet als größte pädagogische Hochschule Österreichs die von BM Claudia Schmied aktuell vorgestellten "Drei Reformpakete für die Pädagogischen Hochschulen". Die Vorschläge unterstreichen die Bedeutung einer differenzierten Hochschullandschaft in Österreich und unterstützen die aktuellen Bemühungen im Aufbau eines universitär ausgerichteten Lehr- und Forschungsbetriebs an den Pädagogischen Hochschulen.

"Die von BM Karlheinz Töchterle und Rektor Hans Sünkel geäußerte Skepsis über die akademische Qualifikation der Lehrenden an Pädagogischen Hochschulen entspricht schon heute in vielen Bereichen nicht mehr der Realität. Aktuell sind 36% der Lehrenden der KPH Wien/Krems promoviert, 6% sogar habilitiert.", so Michael Wagner, Rektor der KPH Wien/Krems. Speziell die privaten Pädagogischen Hochschulen konnten sich in den letzten Jahren gut entwickeln. Zur weiteren Qualitätssteigerung bereitet die KPH Wien/Krems derzeit gemeinsam mit universitären Partnern Doktorand/innenkollegs zur Personalentwicklung vor.

Ein Agieren auf Augenhöhe mit den Universitäten will man insbesondere über bereits bestehende Kooperationen mit Pädagogischen Hochschulen, Universitäten und Fachhochschulen im nationalen und internationalen Bereich erreichen. Inhaltlich legt die KPH Wien/Krems dabei besonderes Augenmerk auf die Stärkung der Elementarbildung. Einzigartig ist in diesem Bereich der auf Initiative der Träger der KPH Wien/Krems im laufenden Schuljahr eingerichtete Kindergarten am Standort Krems. Darüber hinaus begrüßt die KPH Wien/Krems auch die Einführung der Neuen Mittelschulen (NMS) und unterstützt diese durch bedarfsgerechte Aus- und Weiterbildungsangebote für Lehrer/innen.

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OSR Prof. Beatrix Konicek, Dipl.Päd.
Vizerektorin, Institutsleiterin
Institut für Fort- und Weiterbildung Niederösterreich
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