Jäger zeigt im ORF illegale Elektroschockgeräte für Jagdhunde

VIER PFOTEN und Wiener Tierschutzverein erstatten Anzeige wegen illegalem Besitz und Tierquälerei

Wien (OTS) - Am 27.9.2011 wurde in "Heute in Österreich" (ORF2)
ein Beitrag mit dem Namen "Elektroschocker für Jagdhunde" gezeigt. Jäger und "Hundetrainer" Andreas Gass erklärte die Verwendung einer angeblich "lobenden" Anwendung von Strom in der Jagdhundeausbildung. Das Österreichische Tierschutzgesetz verbietet den Einsatz von Elektroschockgeräten, daher weicht Gass für das Training ins Ausland aus. In Österreich ist aber auch schon der Besitz solcher Elektroschockgeräte verboten, weshalb VIER PFOTEN und der Wiener Tierschutzverein Anzeige erstattet haben.

Auch bei einem Vortragsabend am 9.9.2011 in Perchtoldsdorf war Gass als Referent aktiv beteiligt. Durch seinen Vortrag und die Vorführung von Trainingsvideos wurde klar bewiesen, dass die "lobende" Anwendung von Strom eine klare Lüge ist. "Diese Verniedlichung von tierquälerischen Trainingshilfsmitteln muss ein Ende haben. Den Jägern geht es nicht um die tierschutzgerechte Ausbildung ihrer Hunde, sondern darum, dass alles schnell geht und der Hund funktioniert wie eine Maschine", meint Ursula Aigner, VIER PFOTEN-Hundeexpertin. "Das Verbot von Elektroschockgeräten (Teletakt) gilt laut Tierschutzgesetz ausnahmslos auch für die Ausbildung von Jagdhunden."

"Der Weg der gewaltfreien Hundeerziehung muss weiter ohne Wenn und Aber beschritten werden. Ausnahmeregelungen - und damit Aufweichungen des vom Gesetzgeber aus gutem Grund erlassenen Verbots von Elektroschockern darf es nicht geben", sagt Alexander Willer, Kampagnenleiter des Wiener Tierschutzvereins.

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