• 04.10.2011, 14:51:33
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Grillitsch: Wir wollen unsere Bäuerinnen und Bauern im Rahmen der EU-Agrarpolitik finanziell absichern

ÖVP-Landwirtschaftssprecher: Landwirtschaftliche Betriebe erfüllen wichtige nachhaltige Aufgaben für unsere Gesellschaft

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der Grüne Bericht 2011 über die
Einkommenssituation der Land- und Forstwirtschaft weist im
Berichtsjahr 2010 zwar eine Einkommenssteigerung von 20 Prozent auf
22.863 Euro auf, trotzdem konnte das Einkommensniveau der Jahre 2007
und 2008 nicht erreicht werden. Die Hauptursache ist vor allem in den
preisbedingt stark steigenden Aufwendungen für Betriebsmittel und zum
Teil Investitionen zu sehen. Die Absicherung einer finanziellen Basis
und eines Sicherheitsnetzes im Rahmen der Reform der Gemeinsamen
Agrarpolitik (GAP) ist daher für unsere Bäuerinnen und Bauern enorm
wichtig, stellte heute, Dienstag, ÖVP-Landwirtschaftssprecher und
Bauernbundpräsident Abg. Fritz Grillitsch anlässlich der Sitzung des
Ausschusses für Land- und Forstwirtschaft fest.

"Für die Bäuerinnen und Bauern Österreichs ist ein entsprechendes
Einkommen erforderlich, damit sie die von der Gesellschaft
gewünschten nachhaltigen Aufgaben erfüllen können. Zu diesen gehören
vor allem die nachhaltige Produktion qualitativ hochwertiger
Lebensmittel, die Pflege der Kulturlandschaft und Umwelt sowie die
Bereitstellung erneuerbarer Energien. Die Herausforderungen für die
Landwirtschaft wie das globale Bevölkerungswachstum und damit ein
steigender Bedarf an Agrarrohstoffen, Lebensmitteln und nachhaltigen
Energieträgern, starke Preisschwankungen und gleichzeitig zunehmende
Billigkonkurrenz sowie der Klimawandel werden immer größer",
erläuterte der Bauernbundpräsident.

"Für die Land- und Forstwirtschaft stellen die Zahlungen im Rahmen
der europäischen Agrarpolitik ein zentrales Element dar. Österreich
ist diesbezüglich in der laufenden Periode 2007 bis 2013 gut
aufgestellt, die Finanzierung des Programms Ländliche Entwicklung
weitgehend gesichert. Österreich wird auch weiterhin danach
trachten, die Mittel - vor allem für die Entwicklung des ländlichen
Raums - auf hohem Niveau zu halten, um die Vielfalt der Leistungen
der Land- und Forstwirtschaft weiterhin zu sichern und entsprechend
abzugelten", sagte der Landwirtschaftssprecher und verwies in diesem
Zusammenhang auf die teils heftig geführte Diskussion über die
nächste Finanzperiode der Europäischen Union von 2014 bis 2020. Die
Europäische Kommission habe ihre Vorstellungen betreffend die
Ausgestaltung des gemeinsamen Haushaltes für diese Finanzperiode
bereits präsentiert, die Vorschläge für die GAP-Marktordnung und
ländliche Entwicklung würden noch erwartet. "Wir werden weiterhin mit
vollem Engagement dafür kämpfen, dass unsere Bäuerinnen und Bauern
ihre wichtige Arbeit fortsetzen können", schloss Grillitsch.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

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