• 03.10.2011, 16:45:45
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"Blaulichtzentrum" in Groß-Enzersdorf eröffnet

LH Pröll: "Rüstzeug, um optimal arbeiten zu können"

St. Pölten (OTS/NLK) - In Groß-Enzersdorf wurde am heutigen
Montagnachmittag, 3. Oktober, das neue "Blaulichtzentrum" eröffnet.
In diesem Gebäudekomplex am Areal der ehemaligen Smola-Kaserne sind
nun die Polizeiinspektion Groß-Enzersdorf, die Bezirksstelle des
Roten Kreuzes und eine Außenstelle der Bezirkshauptmannschaft
Gänserndorf untergebracht. Rund 3,5 Millionen Euro sind mit
Unterstützung des Landes Niederösterreich in das neue
"Blaulichtzentrum" investiert worden, errichtet wurde es in
elfmonatiger Bauzeit. Zur Eröffnung konnte der Bezirksstellenleiter
des Roten Kreuzes, Walter Mayr, u. a. auch Landeshauptmann Dr. Erwin
Pröll und Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner in
Groß-Enzersdorf begrüßen.

Aufgrund der Nähe zur Bundeshauptstadt und der Größe des Landes
stehe das Land Niederösterreich in Fragen der Sicherheit vor
besonderen Herausforderungen, betonte Landeshauptmann Pröll. Daher
sei es entscheidend, "eine entsprechende Infrastruktur und
qualifiziertes Personal" zu gewährleisten, betonte er. Dies sei unter
anderem auch durch Maßnahmen wie die Übersiedlung des
Landespolizeikommandos und des Landeskriminalamtes von Wien nach St.
Pölten erfolgt, so der Landeshauptmann. Das "Blaulichtzentrum" sei
ein weiteres wichtiges Signal dafür, "dass in Niederösterreich
Freiwillige und Hauptamtliche das Rüstzeug erhalten, um optimal
arbeiten zu können", so Pröll weiters.

Angesichts der Tatsache, dass im "Blaulichtzentrum" in
Groß-Enzersdorf auch eine Außenstelle der Bezirkhauptmannschaft
Gänserndorf untergebracht ist, meinte der Landeshauptmann, dass in
Niederösterreich der "Dienst an den Bürgerinnen und Bürgern besonders
hoch gehalten" werde.

Bundesministerin Mikl-Leitner berichtete über eine sinkende
Kriminalitätsrate und eine steigende Aufklärungsquote sowohl in
Niederösterreich als auch in ganz Österreich: "Das spricht für die
Arbeit der Polizistinnen und Polizisten." Das neu eröffnete
"Blaulichtzentrum" wertete sie als "Signal für die hervorragende
Zusammenarbeit von Polizei, Bundesheer und den
Blaulichtorganisationen wie dem Roten Kreuz".

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12172
www.noe.gv.at/nlk

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