Lehrerin schlug mj. Esther mehrfach mit dem Stock auf den Kopf bis sie erbrach

Jugendwohlfahrt Wien sah zu - Mj erhob Menschenrechtsbeschwerde

Wien (OTS) - Mj. Julian Theiss erlitt unter unmenschlicher staatlicher Behandlung Herzinfarkt. Psychologe brachte Gefahr in Verzug gegen staatliche Organe ein. Bezug auf OTS0048 vom 28.09.2011 - Folter an und durch Pflegschaftsgerichte zulässig.

Der VfGH sprach aus, dass "ein Kind denselben Anspruch auf den Schutz der persönlichen Freiheit hat wie ein erwachsener Mensch" -darunter fällt auch das Verbot der Folter der unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung oder Strafe.

Folter als Verhöhnung der Menschenrechte, so Bundespräsident Dr. Heinz Fischer im Jahre 2008, Zitat: "Es ist eine fürchterliche Vorstellung zu wissen - oder auch nur zu denken -, dass das eigene Kind, der eigene Vater, die eigene Mutter - aus welchen Gründen auch immer - gefoltert werden. Die Folter beruht auf dem Prinzip, dass der Zweck die Mittel heiligt. Gerade dieses Prinzip hat aber enorm viel Unheil über die Menschheit gebracht und ist mit unantastbaren Menschenrechten nicht vereinbar."

Am 10. Mai 2011 legitimierte die Österreichische Präsidentschaftskanzlei Folter an und durch Pflegschaftsgerichte. Die mj Esther Ecker reichte gestern eine Menschenrechtsbeschwerde wegen jahrelangen seelischen und körperlichen Qualen durch staatliche Organe beim Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer, als oberster Hüter der Verfassung, gegen Österreich ein, weil Österreich keine staatliche Einrichtung für die Aufklärung von Foltervorwürfen hat. Vorreiter gegen staatliche Gewalt, illegale staatliche Kindesaneignung unter Folter war der mj. Julian Theiss im Jahre 2009, der sich mit einer Folterbeschwerde u.a. gegen die Jugendwohlfahrt an staatliche Organe und ebenfalls an Herrn Bundespräsident Dr. Heinz Fischer wendete.

Professor Dr. Novak - ehem. UN Sonderberichterstatter gegen Folter, stellte 2011 öffentlich fest, dass Folter in der Republik Österreich als Kavaliersdelikt betrachtet wird. ÖVP Mediensprecher begründete am 28.09.2011 das jahrelange Schweigen der Medien und fordert mehr Mut zu Unabhängigkeit für die Medien als vierte Gewalt im Staat.

Esther Ecker und Julian Theiss fordern öffentliche Aufklärung und Wiedergutmachung für ihre jahrelangen seelischen und körperlichen Qualen.

Rückfragen & Kontakt:

Daniela Theiss d.theiss@gmx.at, Daniel Oschadleus d.osch@gmx.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0001