• 02.10.2011, 12:08:51
  • /
  • OTS0024 OTW0024

SJÖ ad Pröll: Unvernünftig hohe Steuern für unvernünftig hohe Einkommen

Höherer Spitzensteuersatz nicht mit Vermögenssteuer ausspielen - Krise nur durch stärkere Beteiligung der Reichen zu lösen

Wien (OTS) - Unterstützung für den Vorschlag des NÖ
Landeshauptmanns Erwin Pröll, den Spitzensteuersatz anzuheben, kommt
von der Sozialistischen Jugend. "Unvernünftig hohe Einkommen sollen
auch unvernünftig hoch besteuert werden", argumentiert
SJ-Vorsitzender Wolfgang Moitzi und beruft sich damit auf Aussagen
des Industriellen Hans Peter Haselsteiner.Wer heute viel verdiene,
zahle dank zahlreicher Tricks und von Tipps von SteuerberaterInnen
oftmals weniger Steuern als mittlere EinkommensbezieherInnen. "Eine
höhere Besteuerung von Spitzeneinkommen ist aber nicht mit den
dringend notwendigen Vermögenssteuern auszuspielen", betont Moitzi.

Die Wirtschafts- und Finanzkrise sei noch lange nicht vorbei, die
nächste Abwärtsspirale sei bereits im Gang. "Bis jetzt haben
hauptsächlich ArbeitnehmerInnen und Jugendliche Opfer für die
Bewältigung der Krise gebracht - etwa durch steigende
Arbeitslosigkeit. Damit muss Schluss sein. Nur durch eine höhere
Beteiligung der reichsten 10 Prozent wird die Krise zu meistern
sein", ist Moitzi überzeugt. Der Vermögenskonzentration müsse
entgegen gewirkt werden - und zwar nicht "zeitlich begrenzt", wie der
ÖVP-Landeshauptmann vorschlägt, sondern langfristig.

Rückfragehinweis:
Sozialistische Jugend Österreich
Boris Ginner
SJ-Pressesprecher
Tel.: +43 664 / 560 49 87
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SJO

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel