SJÖ ad Pröll: Unvernünftig hohe Steuern für unvernünftig hohe Einkommen

Höherer Spitzensteuersatz nicht mit Vermögenssteuer ausspielen - Krise nur durch stärkere Beteiligung der Reichen zu lösen

Wien (OTS) - Unterstützung für den Vorschlag des NÖ Landeshauptmanns Erwin Pröll, den Spitzensteuersatz anzuheben, kommt von der Sozialistischen Jugend. "Unvernünftig hohe Einkommen sollen auch unvernünftig hoch besteuert werden", argumentiert SJ-Vorsitzender Wolfgang Moitzi und beruft sich damit auf Aussagen des Industriellen Hans Peter Haselsteiner.Wer heute viel verdiene, zahle dank zahlreicher Tricks und von Tipps von SteuerberaterInnen oftmals weniger Steuern als mittlere EinkommensbezieherInnen. "Eine höhere Besteuerung von Spitzeneinkommen ist aber nicht mit den dringend notwendigen Vermögenssteuern auszuspielen", betont Moitzi.

Die Wirtschafts- und Finanzkrise sei noch lange nicht vorbei, die nächste Abwärtsspirale sei bereits im Gang. "Bis jetzt haben hauptsächlich ArbeitnehmerInnen und Jugendliche Opfer für die Bewältigung der Krise gebracht - etwa durch steigende Arbeitslosigkeit. Damit muss Schluss sein. Nur durch eine höhere Beteiligung der reichsten 10 Prozent wird die Krise zu meistern sein", ist Moitzi überzeugt. Der Vermögenskonzentration müsse entgegen gewirkt werden - und zwar nicht "zeitlich begrenzt", wie der ÖVP-Landeshauptmann vorschlägt, sondern langfristig.

Rückfragen & Kontakt:

Sozialistische Jugend Österreich
Boris Ginner
SJ-Pressesprecher
Tel.: +43 664 / 560 49 87
office@sjoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SJO0001