- 30.09.2011, 11:23:08
- /
- OTS0149 OTW0149
BZÖ-Ebner: Privatisieren wir die EVN!
Sauberer Strom zum fairen Preis für Niederösterreich
St. Pölten (OTS) - "Privatisieren wir die EVN", fordert der
geschäftsführende Landesobmann des BZÖ-Niederösterreich, Mag.
Christian Ebner im Rahmen einer Pressekonferenz. Da das Land die
Mehrheit an der EVN hält und Konkurrenz nur in unzureichendem Ausmaß
zugelassen wird, müssen die Niederösterreicher weit überhöhte Preise
für Strom und Gas bezahlen, kritisiert er.
Ab 1. Oktober wird die EVN die Gaspreise um 9,4 Prozent erhöhen.
Ebner stellt auch fest, dass Strom nicht billiger, sondern teurer
geworden ist. "Wenn die Endverbraucherpreise genauso gesunken wären
wie die Großhandelspreise, dann wären die Endverbraucherpreise um 36
Prozent niedriger", so Ebner.
Konkret will der BZÖ-Vizelandeschef privaten Stromanbietern den
Zugang zum Markt erleichtern. Der ist nach Ebners Ansicht solange
nicht gegeben, solange sich "der Handel, die Produktion und die
Infrastruktur in einer Hand, nämlich der der ÖVP-dominierten EVN
befinden. Das ist wie im Fußball, da kann man auch nicht Spieler und
Schiedsrichter zugleich sein - bei der EVN ist aber genau das der
Fall!"
Weitere Kritikpunkte Ebners sind die hohen Gehälter der Mitarbeiter,
die bei durchschnittlich rund 4.500 Euro liegen. "Damit verdienen die
Mitarbeiter der EVN, die dem Land Niederösterreich gehört, weit mehr
als bei Stromversorgern in den anderen Bundesländern!"
"Wir haben "Genug gezahlt!" und wollen sauberen Strom zu fairen
Preisen", so Ebner, der fordert, dass für "Stromproduktion und
-handel privatwirtschaftliche Unternehmen herangezogen werden". Die
verbleibende Landes-EVN soll aus der Sicht Ebners ein "nicht am
Gewinn orientierter Netzbetreiber mit öffentlichem Auftrag werden."
Rückfragehinweis:
BZÖ-Niederösterreich/Presse
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BZC






