• 28.09.2011, 13:23:07
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Gehaltsverhandlungen: Warum spielt Industriellenvereinigung Speerspitze des Finanzkapitals?

Pilsner: "OÖ-Abschlag auf Lohnerhöhung ist unsozial und daher abzulehnen!"

Linz (OTS) - Das Jubellied auf die Reallohnkürzungen vom
eigentlich unzuständigen IV-Präsident Pöttinger kann
Landtagsabgeordneter Pilsner nicht nachvollziehen: "Es ist
inakzeptabel, dass die Arbeitnehmer die Kosten für die
Wirtschaftskrise tragen sollen. Hier Solidarität zu fordern, halte
ich für unangebracht!"

Der Präsident der Oö. Industriellenvereinigung, Klaus Pöttinger, hat
den im Dienstrechtsänderungsgesetz vorgesehenen OÖ-Abschlag mit
zweifelhaften Argumenten verteidigt. "Pöttinger versucht, die
ArbeitnehmerInnen des öffentlichen und privaten Bereichs
gegeneinander auszuspielen. Das ist unfair, da weder hier noch dort
die Verantwortlichen für die Krise zu finden sind! Wir
Sozialdemokraten lehnen diese Vorgangsweise entschieden ab", so Erich
Pilsner weiter. Darüber hinaus haben alle Bediensteten als
Steuerzahler schon ihren Beitrag zur Krisenbewältigung geleistet.

"Wenn es nach den frommen Sparwünschen der Industriellenvereinigung
geht, gäbe es während der Krise massive Kürzungen bei den
ArbeitnehmerInnen. In Zeiten des Wirtschaftsaufschwungs würden die
Lohnerhöhungen mit dem lapidaren Argument, dass man den Aufschwung
nicht bremsen dürfe, jedoch bescheiden ausfallen. Die
ArbeitnehmerInnen verlieren auf diese Weise einfach immer! Das
Wirtschaftswachstum spiegelt sich einfach nicht in der
Reallohnentwicklung wider. So kann das nicht weitergehen!", hält der
Abgeordnete abschließend fest.

Rückfragehinweis:
SPÖ-Landtagsklub
Mag. Andreas Ortner
Tel.: 0732/7720-11313

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