• 27.09.2011, 13:43:53
  • /
  • OTS0218 OTW0218

Kelag weist Greenpeace- und Global-2000-Behauptungen zurück

Klagenfurt (OTS) - Der von Greenpeace und Global 2000 behauptete
Atomstromanteil der Kelag ist nicht nachvollziehbar, sagt Hermann
Egger, Sprecher des Vorstandes der Kelag. "Das offizielle Labeling
weist für die Kelag einen Händlermix mit 14,7 % Atomstromanteil aus."

Den Bedarf der Kunden in den Segmenten Haushalte, Gewerbe und
Landwirtschaft deckt die Kelag vollständig aus eigener Wasserkraft.
"Diesen Kunden liefern wir zu 100 % Strom aus erneuerbarer heimischer
Energie", betont Hermann Egger. "Beim Bezug der fehlenden
Eigenaufbringung betreiben wir - im Gegensatz zu anderen Unternehmen
- kein Greenwashing, weil dadurch keine einzige Kilowattstunde Strom
aus Atomkraft weniger im europäischen Netz ist."

Die Atomstromdebatte wird fragwürdig geführt", sagt Egger.
"Physikalisch betrachtet gibt es im europäischen Stromnetz Atomstrom,
solange in Europa Atomkraftwerke am Netz sind. Wann, wo und wieviel
Strom aus Atomkraft verbraucht wird, kann niemand nachvollziehen,
weil der Strom im Netz kein Mascherl hat. Europa kann erst dann
Atomstrom-frei sein, wenn nur noch Strom aus erneuerbarer und
fossiler Energie ins Netz eingespeist wird."

Strom aus erneuerbarer Energie, Verbesserung der Energieeffizienz

Die Strategie der Kelag hat eindeutige Zielsetzungen, betont
Egger. "Wir investieren pro Jahr mehr als 100 Millionen Euro in die
verstärkte Nutzung erneuerbarer Energieträger, vor allem Wasserkraft
und auch Windkraft. In Zukunft wollen wir den gesamten Bedarf unserer
Kunden aus eigener Erzeugung aus erneuerbarer Energie decken. Von der
Politik erwarten wir uns dazu die geeigneten Rahmenbedingungen für
den Ausbau der Erzeugungs- und Netzkapazitäten, damit wir unser Ziel
tatsächlich auch erreichen können. Dazu ist aber auch die Akzeptanz
dezentrale Energieanlagen erforderlich."

Genauso wichtig ist es aber auch, die Energieeffizienz in den
Anlagen der Kunden zu verbessern, um deren Energiedarf zu senken",
erläutert Egger. "Rund 20 Fachkräfte der Kelag arbeiten in diesem
Bereich, hier unternehmen wir sehr große Anstrengungen. Unsere
Aktivitäten bringen der Umwelt und der Wirtschaft mehr als die nicht
nachvollziehbaren Behauptungen von Umweltorganisationen!"

Rückfragehinweis:

Dr. Josef Stocker
   Leiter Unternehmenskommunikation
   KELAG-Kärntner
   Elektrizitäts-Aktiengesellschaft
   Unternehmenskommunikation
   
   Tel.:  +43 (0)463 525-1285
   Fax:  +43 (0)463 525-951285
   Mobil: +43 (0)676 87801285
   mailto:[email protected]
   www.kelag.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KEL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel