- 26.09.2011, 14:23:18
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Karlheinz Töchterle: Wissenschaft, Forschung und Innovation müssen in der Europäischen Union zentrale Rolle spielen
Wissenschafts- und Forschungsminister bei Konferenz der polnischen EU-Ratspräsidentschaft an Universität Krakau
Wien (OTS) - "Wissenschaft, Forschung und Innovation müssen in der
Europäischen Union eine zentrale Rolle spielen und als
Zukunftsinvestitionen im EU-Haushalt prioritär behandelt werden",
betonte Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle
beim "European Intersectoral Summit on Research und Innovation" der
polnischen EU-Ratspräsidentschaft an der Jagiellonen Universität
Krakau. Töchterle bekennt sich zu den europäischen Zielen von
Exzellenz und Kohäsion und nennt Mehrsprachigkeit, eine neue,
wissensbasierte Regionalpolitik und die Stärkung der Universitäten
als Beispiele, wie Europas Vielfalt in intelligentes Wachstum
gewandelt werden könne.
Beim 8. EU-Forschungsrahmenprogramm "Horizon 2020", fordert
Töchterle, Exzellenz und Zusammenhalt als Maximen bei der
Ausgestaltung der neuen Generation der Strukturfonds wie des
Forschungsrahmenprogramms zu betrachten. "Beide Förderinstrumente
müssen im Sinne der Europa-2020-Strategie aufeinander abgestimmt
werden", so Töchterle. Der Minister betont die Bedeutung des
paneuropäischen, des gesamteuropäischen Gedankens. "Die Ansiedelung
großer, gemeinsamer Forschungsinstitutionen und
Forschungsinfrastrukturen führt zu Wirtschaftsinvestitionen und
Regionalentwicklung." Sie solle deshalb zunehmend auch in kleineren
Staaten und auch in Mittel- und Osteuropa erfolgen.
Unter dem Leitsatz "Location still matters" setzte sich der Minister
für eine neue, wissens- und innovationsgeleitete Standortpolitik ein.
Standortentscheidungen internationaler Konzerne zeigen, dass der
Faktor Nähe weiterhin zähle. "Insbesondere die Verfügbarkeit von
Talent und bestausgebildeten Fachkräften, aber auch enge
Forschungskooperationen und Betriebsansiedelungen rund um
Forschungsinstitute rücken Universitäten mehr und mehr in den
Mittelpunkt einer neuen Regional- und Standortpolitik", so Töchterle.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Minoritenplatz 5, 1014 Wien Pressesprecherin: Mag. Elisabeth Grabenweger Tel.: +43 1 531 20-9014 mailto: [email protected] www.bmwf.gv.at
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