- 25.09.2011, 09:01:28
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"trend": Magna-Europa-Chef Günther Apfalter denkt über neue Fahrzeugfertigungen in China, Mexiko, Russland nach
Vier stark verlustreiche europäische Magna-Werke beeinträchtigen das Europa-Ergebnis des Autozulieferkonzerns.
Wien (OTS) - Magna-Europa-Chef Günther Apfalter will mit Magna
Steyr expandieren. Ziel für die Auto-Auftragsfertigung in Graz ist
wieder eine Vollauslastung wie im Jahr 2006, als 248.000 Stück vom
Magna-Steyr-Band liefen, schreibt das Wirtschaftsmagazin "trend" in
seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Für 2011 wird mit über
110.000 Stück gerechnet, frühestens Ende 2012 wird nach Informationen
des Magazins die Produktion des Mini Paceman für BMW in Graz
beginnen.
Aber auch in den aufstrebenden Märkten weltweit kann sich Apfalter
eine Art Zwilling des Grazer Werks vorstellen: Mit dem
chinesisch-israelischen Joint-Venture Chery Quantum entwickelt Magna
Steyr derzeit Fahrzeuge. "Sollte es in der Folge zu
Fertigungsaufträgen kommen, streben wir natürlich an, mit einer Art
Graz II in die aufstrebenden Märkte zu gehen, ob das nun China,
Mexiko oder Russland ist", so der 51-jährige, der vor einem Jahr
Siegfried Wolf an der Spitze von Magna Europa abgelöst hat.
Probleme bereiten hingegen derzeit vier europäische
Autozuliefer-Werke des kanadischen Konzerns, die allein 2011 200
Millionen Dollar Verlust verursachen dürften. Eines der Werke wurde
laut Angaben inzwischen veräußert, ein anderes wird geschlossen,
beide befinden sich in Deutschland, so Apfalter zum "trend". Die mit
schlechten Preisverträgen und Qualitätsproblemen kämpfenden Werke
haben Magna Europa im zweiten Quartal insgesamt einen Verlust von 13
Millionen Dollar beschert.
Rückfragehinweis:
trend Redaktion, Tel.: (01) 534 70/3402
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