• 23.09.2011, 10:20:13
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"trend/Bestseller": WAZ-Chef Hombach wünscht sich Friedensschluss mit Krone

Der Co-Geschäftsführer der WAZ, Bodo Hombach, plädiert für einen vernünftigen und fairen Interessensausgleich im Streit mit der "Kronen Zeitung".

Wien (OTS) - Im Disput rund um die "Kronen Zeitung" zwischen den
beiden Hälfteeigentümern, Familie Dichand und der WAZ Mediengruppe,
wünscht sich WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach ein Ende der
festgefahrenen Situation. In der am Montag erscheinenden Ausgabe des
"Medien Spezial", einer Coproduktion des Wirtschaftsmagazins trend
und des Fachmagazins Bestseller, sagt Hombach - angesprochen auf die
aktuellen Entwicklungen rund um die Eigentümerschaft der WAZ
Mediengruppe - in Bezug auf Österreich: "Wenn es zu diesen
Veränderungen in der WAZ Mediengruppe kommt, könnte ein neuer
Klärungsprozess auch für das Thema "Krone" sinnvoll sein.
50:50-Verhältnisse verbergen unter schöner Symmetrie spezifische
Schwierigkeiten - erst recht in der zweiten Generation. Da kann man
im Sinne klarerer Unternehmens- und Führungsstrukturen klüger werden.
Ich wünsche der "Krone" Gutes, warum also nicht auch ein Ende der
festgefahrenen Unbeweglichkeit, die niemandem nützt."

Auf die Frage, ob er damit den Wunsch nach der Mehrheit an der Krone
meint, antwortet Hombach zurückhaltend: "Entscheidend ist ein fairer
Interessensausgleich. Einen solchen Dialog muss man ergebnisoffen
beginnen. Das "Wenn ja, dann nur ich" versteinert ganz sicher den
Knoten. Ernsthafte Gespräche können ihn vielleicht lösen. Ich glaube
nicht, dass Rechtsstreitigkeiten weiterführen. Kluge denken in einer
solchen Situation an das Unternehmen und setzen deshalb auf einen
vernünftigen und fairen Friedensschluss." Das sei als "Wunsch und
Empfehlung" zu verstehen, ob es dazu komme, könne er aber nicht
vorhersagen.

Zur "Kronen Zeitung" allgemein stellt er im
trend/Bestseller-Interview des Medien Spezial, das anlässlich der
kommende Woche stattfindenden Österreichischen Medientage erscheint,
fest: "Das Potenzial der Krone ist fantastisch. Sie hat eine
einzigartige Leserbreite. Es wäre schade, daraus nicht mehr zu
machen. Eine wirtschaftliche Wiederaufrichtung müsste ein Leichtes
sein." Bodo Hombach ist auch Keynotespeaker bei den Medientagen, die
vom 27. bis 29. September in der Wiener Stadthalle stattfinden.

Rückfragehinweis:
trend Redaktion, Tel.: (01) 534 70/3408

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