• 22.09.2011, 09:42:18
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SOS Mitmensch: Hader, Scholl, Menasse, Falck, Bock und viele mehr wollen Kurswechsel in der Budgetpolitik!

Bereits mehr als 1000 Menschen unterstützen zivilgesellschaftliche Aktion für sozial gerechtes Zukunftsbudget!

Wien (OTS) - Angesichts der budgetpolitisch festgefahrenen
Situation in der Regierung und angesichts drohendem Sozial- und
Bildungsabbau hat die zivilgesellschaftliche Allianz "Wege aus der
Krise" einen Gegenentwurf zum Budget der Regierung ausgearbeitet und
durchgerechnet. SOS Mitmensch ist Teil dieser breiten Allianz. Wir
zeigen, dass ein sozial gerechtes, ökologisch nachhaltiges und
wirtschaftlich stabiles Budget möglich ist. Die Eckpfeiler des
alternativen Budgetentwurfs lauten:

- Nein zu Kürzungen bei Familien, Kindern und Menschen mit 
   Behinderung! 
 - Ja zu mehr Geld für Bildung, Pflege und kommunaler 
   Grundversorgung! 
 - Ja zum Ausbau von öffentlichem Verkehr und sauberer Energie! 
 - Ja zur Besteuerung von Überfluss und großen Vermögen! 
 - Ja zur Abschaffung von Steuerprivilegien für Kapitaleinkommen und 
   von umweltschädlichen Subventionen!

Innerhalb von nur wenigen Tagen haben bereits mehr als 1000
Menschen ihre Unterstützung für das zivilgesellschaftliche
Zukunftsbudget bekundet. Unter den UnterstützerInnen sind zahlreiche
Prominente wie Josef Hader, Susanne Scholl, Robert Menasse, Ute Bock,
Serge Falck, Christoph & Lollo, Lydia Mischkulnig, uvm. Susanne
Scholl zu ihrer Motivation, das zivilgesellschaftliche Zukunftsbudget
zu unterstützen: "Wir sind unseren Kindern und Enkelkindern einen
vernünftigen Umgang mit unserem Land schuldig. wir sind den kommenden
Generationen ausreichende Bildungsmöglichkeiten und eine vernünftige
Gesundheitsversorgung schuldig. deshalb fordere ich ein sozial
gerechtes Zukunftsbudget."

"Die Zivilgesellschaft ist nicht mehr länger gewillt, der
desaströsen Blockadepolitik in der Regierung untätig zuzuschauen. Es
ist ungerecht, dass die arbeitenden Menschen brav Steuern zahlen
müssen, während die großen Vermögen unversteuert bleiben. Es ist
unverantwortlich, dass Zukunftsinvestitionen in Bildung, Pflege und
Klimaschutz unterbleiben. Und es ist untragbar, dass dem wachsenden
Unmut und den Zukunftssorgen der breiten Bevölkerung keine
Aufmerksamkeit geschenkt wird.", so Alexander Pollak, Sprecher von
SOS Mitmensch. Und Pollak weiter: "Wir fordern ein Zukunftsbudget und
zeigen, dass es auch machbar ist. Gerechtigkeit,
Zukunftsinvestitionen und Budgetsanierung sind kein Widerspruch."

Am 17. Oktober, zwei Tage vor der Budgetrede der umstrittenen
Finanzministerin Fekter, wird die zivilgesellschaftliche Allianz
"Wege aus der Krise" (http://www.wege-aus-der-krise.at) ein sozial
gerechtes Zukunftsbudget präsentieren. Die Liste der bereits über
1000 UnterstützerInnen für das zivilgesellschaftliche Zukunftsbudget
findet sich hier: http://www.ots.at/redirect/zukunftsbudget

Rückfragehinweis:
Alexander Pollak
SOS Mitmensch
0664 512 09 25
[email protected]
www.sosmitmensch.at

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