FP-Lasar zu AKH: "Schrecksekunde" des AKH-Chefs dauerte ein Jahr

Auch der Vertrag mit Spitalsleiter Krepler sollte jetzt gekündigt werden!

Wien (OTS/fpd) - Nach einer "Schrecksekunde", die leider ein
ganzes Jahr dauerte, wurden beim offensichtlichen Korruptionsskandal im Wiener AKH die ersten Konsequenzen gezogen. Monatelang haben die Verantwortlichen dem Treiben zugesehen, teilweise die Mauer gemacht -jetzt wurden die Konsequenzen gezogen und der Vertrag mit der Ago-Group aufgelöst. Zwar ist es löblich, dass hier endlich gehandelt wurde, warum das jedoch so lange gedauert hat, wird noch zu klären sein, so heute Wiens FP-Stadtrat David Lasar in einer Stellungnahme.

Im Zuge der ganzen Causa stelle sich jetzt aber auch die berechtigte Frage, warum denn die Kündigung des Vertrags mit "heutigem Tag ausgesprochen und der Firma Ago übermittelt" werde, wenn doch bislang sowohl von KAV als auch vom AKH alle Vorwürfe gegen das Bestellungsverfahren abgeschmettert wurde. Und wenn es denn Gründe für diese Kündigung gibt - wovon auf Grund der vorliegenden Beweise dringend auszugehen ist - warum wird dann bis zum 1.Novembert 2012 zugewartet, stellt Lasar die unbeantwortete Frage in den Raum.

Faktum sei jedenfalls, dass sich mit dieser Vorgehensweise sowohl AKH-Chef Reinhard Krepler als auch der Generaldirektor des Krankenanstaltenverbundes (KAV), Wilhelm Marhold, weitere Fragen gefallen lassen müsse. Gerade der Chef des AKH, Reinhard Krepler, ist bereits jetzt ablösereif und sein Vertrag sollte ebenfalls gekündigt werden. Denn sollte er nichts von den ungeheuerlichen Vorgängen in seinem Hause gewusst haben, so ist er ohnehin der falsche Mann am falschen Fleck, so Stadtrat Lasar abschließend. (Schluss)

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