SOS Mitmensch: Fekters Antisemitismus-Vergleich ist eine Schande für die österreichische Politik

Die Gleichsetzung der Forderung nach einem Solidarbeitrag für Reiche mit Antisemitismus hat in der Politik nichts verloren

Wien (OTS) - Es grenzt an Verharmlosung von Antisemitismus und Nationalsozialismus, was sich Finanzministerin Fekter beim Treffen der Eurogruppe geleistet hat. Sie hat allen Ernstes die Diskussion über eine Besteuerung von Erbschaften und Vermögen mit der nationalsozialistischen Hetze gegen Juden verglichen. Mit diesem geschmack- und geschichtslosen Vergleich schadet sie nicht nur sich, sondern der österreichischen Politik als Ganzes.

"Der von Fekter angestellte Vergleich kommt einer Herabwürdigung der Opfer nationalsozialistischer Hetze und Verfolgung und einer Verharmlosung von Antisemitismus gleich", kritisiert Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch. Und Pollak weiter: "Eine Gleichsetzung der Diskussion über einen Solidarbeitrag für Reiche mit Antisemitismus hat in der Politik nichts verloren, und wenn dies die Finanzministerin nicht einsieht, dann hat sie in der Politik nichts verloren."

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