• 17.09.2011, 09:18:15
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SOS Mitmensch: Fekters Antisemitismus-Vergleich ist eine Schande für die österreichische Politik

Die Gleichsetzung der Forderung nach einem Solidarbeitrag für Reiche mit Antisemitismus hat in der Politik nichts verloren

Wien (OTS) - Es grenzt an Verharmlosung von Antisemitismus und
Nationalsozialismus, was sich Finanzministerin Fekter beim Treffen
der Eurogruppe geleistet hat. Sie hat allen Ernstes die Diskussion
über eine Besteuerung von Erbschaften und Vermögen mit der
nationalsozialistischen Hetze gegen Juden verglichen. Mit diesem
geschmack- und geschichtslosen Vergleich schadet sie nicht nur sich,
sondern der österreichischen Politik als Ganzes.

"Der von Fekter angestellte Vergleich kommt einer Herabwürdigung
der Opfer nationalsozialistischer Hetze und Verfolgung und einer
Verharmlosung von Antisemitismus gleich", kritisiert Alexander
Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch. Und Pollak weiter: "Eine
Gleichsetzung der Diskussion über einen Solidarbeitrag für Reiche mit
Antisemitismus hat in der Politik nichts verloren, und wenn dies die
Finanzministerin nicht einsieht, dann hat sie in der Politik nichts
verloren."

Rückfragehinweis:
Alexander Pollak
SOS Mitmensch
Tel.: 0664 512 09 25
mailto:apo@sosmitmensch.at
www.sosmitmensch.at.

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