"profil": Neue Hinweise auf Ungereimtheiten bei Blaulichtfunk

Projektverantwortlicher Reinhard Schnakl stammt aus Mensdorff-Pouillys Heimatgemeinde Luising

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, verdichten sich die Hinweise auf Ungereimtheiten rund um die Errichtung des Behördenfunknetzes "Tetron". Der aufseiten des Innenministeriums seit 2003 maßgeblich in das Projekt involvierte "stellvertretende Gesamtprojektleiter", Brigadier Reinhard Schnakl, stammt ausgerechnet aus jenem kleinen südburgenländischen Dorf, in dem auch Lobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly residiert: Luising.

Im Juni 2004 hatte der damalige ÖVP-Innenminister Ernst Strasser einem Konsortium aus Telekom Austria, Alcatel-Lucent und Motorola den Zuschlag für die Errichung des "Tetron"-Netzes verschafft. Mensdorff-Pouilly war sowohl für die Telekom Austria als auch für Motorola beratend tätig und kassierte in weiterer Folge Provisionen von insgesamt 3,3 Millionen Euro.

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