- 17.09.2011, 08:00:47
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"profil": Neue Hinweise auf Ungereimtheiten bei Blaulichtfunk
Projektverantwortlicher Reinhard Schnakl stammt aus Mensdorff-Pouillys Heimatgemeinde Luising
Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, verdichten sich die Hinweise auf
Ungereimtheiten rund um die Errichtung des Behördenfunknetzes
"Tetron". Der aufseiten des Innenministeriums seit 2003 maßgeblich in
das Projekt involvierte "stellvertretende Gesamtprojektleiter",
Brigadier Reinhard Schnakl, stammt ausgerechnet aus jenem kleinen
südburgenländischen Dorf, in dem auch Lobbyist Alfons
Mensdorff-Pouilly residiert: Luising.
Im Juni 2004 hatte der damalige ÖVP-Innenminister Ernst Strasser
einem Konsortium aus Telekom Austria, Alcatel-Lucent und Motorola den
Zuschlag für die Errichung des "Tetron"-Netzes verschafft.
Mensdorff-Pouilly war sowohl für die Telekom Austria als auch für
Motorola beratend tätig und kassierte in weiterer Folge Provisionen
von insgesamt 3,3 Millionen Euro.
Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502
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