FP-Guggenbichler: RAUS aus EURATOM!

Bedrohung Wiens durch Schrott-Reaktoren

Wien (OTS/fpd) - Wieder einmal ist eine Atomanlage explodiert, diesmal in der Anlage Marcoule nahe Avignon in Frankreich. Ein toter Arbeiter und mehrere Verletzte sind die Bilanz der Explosion eines Ofens, in dem Rohre und Schutzkleidung aus Atomkraftwerken eingeschmolzen wurden. FP-Umweltsprecher LAbg. Guggenbichler ist schockiert über diese tragische Meldung: "Dieses Unglück weckte Erinnerungen an andere Katastrophen in Atomkraftwerken, für die Österreich im Rahmen des EURATOM-Programms jährlich 40 Mio. Euro nach Brüssel überweist.

"Weder Paris, noch London, Rom oder Berlin sind mit einer derart massiven Bedrohungslage konfrontiert wie unsere Stadt, die von besonders störanfälligen Schrott-Reaktoren umgeben ist", so Guggenbichler, der über das Verhalten von SP-Stadträtin Sima empört ist: "Sie nutzt jede Gelegenheit zur medialen Präsenz, schert sich aber einen Dreck um die Sicherheit der Wiener Bevölkerung.

Guggenbichler erneuert seine Forderung eines Volksbegehren zum Austritt aus dem EURATOM-Vertrag: "Einzig und allein die FPÖ hat den Vertrag von Lissabon und damit den EUROATOM-Beitritt abgelehnt. Mit Zustimmung von ÖVP-Umweltminister Berlakovich gab es im Sommer 2010 zusätzliche 400 Millionen Euro für einen neuen Atom-Versuchsreaktor! Schluss mit der Förderung der Nuklearindustrie und raus aus EURATOM, lautet daher Forderung von Guggenbichler. (Schluss) dora

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