Blecha: Teuerung bekämpfen, Pensionen wertsichern

Pension ist kein "Geschenk" des Staates

Wien (OTS/SK) - Bei der Präsidiumsklausur des
Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) in St. Pölten forderte Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha die uneingeschränkte, gesetzlich garantierte Teuerungsabgeltung für Österreichs Pensionisten in Höhe von 2,7 Prozent. "Die Pensionisten brauchen den Erhalt ihrer Kaufkraft. Das fließt sofort in den Konsum, fördert die Wirtschaft und sichert Arbeitsplätze. Die Pensionen sind kein 'Geschenk' des Staates, die Menschen zahlen ein Leben lang Beiträge dafür. Ich verwehre mich namens aller älteren Menschen dagegen, dass die Pensionisten immer öfter als 'Sozialschmarotzer, die den Staat Milliarden kosten' dargestellt werden", so Blecha heute, Dienstag. Das Märchen von der Unfinanzierbarkeit der Pensionen bezeichnete Blecha als "eine der größten Lügen". Aktuelle Langzeitstudien belegen, dass der Anstieg des Pensionsaufwandes bis 2050 nur 0,8 Prozent beträgt. Daher setzt der Pensionistenverband auf den Generationendialog, "um das Vertrauen der Jungen in das staatliche, sichere Pensionssystem wieder herzustellen" ****

Als weiteren Schwerpunkt der politischen Herbstarbeit nannte Blecha den Kampf gegen die Teuerung: "Ich rufe den Wirtschaftsminister auf, sofort auf die ausufernden Preissteigerungen zu reagieren und den Supermärkten genauer 'auf die Finger zu schauen' und zu prüfen, inwieweit es einen 'Österreich-Aufschlag' gibt." Auch die Wettbewerbsbehörde muss laut Blecha aktiv werden. Er kritisierte auch die Produzenten: "Dass Zucker schlagartig um 35 Prozent teurer werden soll, ist ein Skandal, weil damit auch hunderte zuckerhaltige Waren ebenfalls teurer werden."

Die weiteren Forderungen des Pensionistenverbandes für den Herbst sind: Rechtsanspruch auf Rehabilitation für Pensionistinnen und Pensionisten, Verhandlungen zwischen Regierung und Pensionistenvertretern über den Pensionssicherungsbeitrag, Reparatur der zweiten und dritten Pensionssysteme, langfristige Finanzierungssicherheit bei der Pflege und eine Spitals- und Gesundheitsreform. (Schluss) sv/mp

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