• 13.09.2011, 13:23:20
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Blecha: Teuerung bekämpfen, Pensionen wertsichern

Pension ist kein "Geschenk" des Staates

Wien (OTS/SK) - Bei der Präsidiumsklausur des
Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) in St. Pölten forderte
Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha die uneingeschränkte,
gesetzlich garantierte Teuerungsabgeltung für Österreichs
Pensionisten in Höhe von 2,7 Prozent. "Die Pensionisten brauchen den
Erhalt ihrer Kaufkraft. Das fließt sofort in den Konsum, fördert die
Wirtschaft und sichert Arbeitsplätze. Die Pensionen sind kein
'Geschenk' des Staates, die Menschen zahlen ein Leben lang Beiträge
dafür. Ich verwehre mich namens aller älteren Menschen dagegen, dass
die Pensionisten immer öfter als 'Sozialschmarotzer, die den Staat
Milliarden kosten' dargestellt werden", so Blecha heute, Dienstag.
Das Märchen von der Unfinanzierbarkeit der Pensionen bezeichnete
Blecha als "eine der größten Lügen". Aktuelle Langzeitstudien
belegen, dass der Anstieg des Pensionsaufwandes bis 2050 nur 0,8
Prozent beträgt. Daher setzt der Pensionistenverband auf den
Generationendialog, "um das Vertrauen der Jungen in das staatliche,
sichere Pensionssystem wieder herzustellen" ****

Als weiteren Schwerpunkt der politischen Herbstarbeit nannte Blecha
den Kampf gegen die Teuerung: "Ich rufe den Wirtschaftsminister auf,
sofort auf die ausufernden Preissteigerungen zu reagieren und den
Supermärkten genauer 'auf die Finger zu schauen' und zu prüfen,
inwieweit es einen 'Österreich-Aufschlag' gibt." Auch die
Wettbewerbsbehörde muss laut Blecha aktiv werden. Er kritisierte auch
die Produzenten: "Dass Zucker schlagartig um 35 Prozent teurer werden
soll, ist ein Skandal, weil damit auch hunderte zuckerhaltige Waren
ebenfalls teurer werden."

Die weiteren Forderungen des Pensionistenverbandes für den Herbst
sind: Rechtsanspruch auf Rehabilitation für Pensionistinnen und
Pensionisten, Verhandlungen zwischen Regierung und
Pensionistenvertretern über den Pensionssicherungsbeitrag, Reparatur
der zweiten und dritten Pensionssysteme, langfristige
Finanzierungssicherheit bei der Pflege und eine Spitals- und
Gesundheitsreform. (Schluss) sv/mp

Rückfragehinweis: Andy Wohlmuth, Pensionistenverband Österreichs,
Tel.: 01/313 72 DW 30, E-Mail: [email protected]

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

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