• 13.09.2011, 10:03:27
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Telekom Austria Group gründet Tochterfirma für das Geschäftsfeld "Machine To Machine"

Wien (OTS) - Telekom Austria Group M2M GmbH soll Wachstumsfeld
international abdecken - Neues Unternehmen konzentriert sich auf acht
Branchen im B2B-Bereich - Internet der Dinge: Breite
Einsatzmöglichkeiten, neue Geschäftsfelder

Die Telekom Austria Group hat im August 2011 eine Tochterfirma für
das Geschäftsfeld M2M (Machine to Machine Communication) gegründet,
die dieser Tage ihren operativen Betrieb aufnimmt. Die Telekom
Austria Group M2M GmbH dient als Kompetenzzentrum der Telekom Austria
Group für alle Themen aus dem Bereich M2M. "Wir stehen bei M2M am
Anfang einer aussichtsreichen Entwicklung. In einigen Jahren wird es
selbstverständlich sein, dass Autos, Haushaltsgeräte und
Serviceeinrichtungen online verbunden sind. Wir positionieren uns in
diesem innovativen Geschäftsfeld schon frühzeitig als Enabler neuer
Geschäftsmodelle", erklärt Dr. Hannes Ametsreiter, Generaldirektor
Telekom Austria Group und A1. Die neue M2M-Gesellschaft konzentriert
sich in der Startphase auf insgesamt acht Branchen, in denen M2M
interessante Möglichkeiten bietet: Automobilindustrie,
Unterhaltungselektronik, Gesundheitswesen, Logistik und Transport,
Einzelhandel und Zahlungssysteme, Sicherheit und Bewachung,
Industrieautomation sowie Energie. "Die Telekom Austria Group ist
seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner für
Kommunikationslösungen im Firmenkundenbereich in Zentral- und
Osteuropa", erläutert Bernd Liebscher, Geschäftsführer der Telekom
Austria Group M2M GmbH. "Wir bündeln jetzt unser umfassendes
Know-how, was Datenkommunikation und Verrechnungssysteme betrifft,
für ein neues und aufstrebendes Geschäftsfeld."

Neues Unternehmen fokussiert auf internationale Firmenkunden

Die Telekom Austria Group M2M GmbH bietet ihren Kunden künftig vom
Projektdesign über die Umsetzung bis hin zum Betrieb der
M2M-Anwendungen die Expertise ihrer M2M-Spezialisten entlang der
gesamten Wertschöpfungskette. Die Märkte der Telekom Austria Group in
Zentral- und Osteuropa dienen dem neuen Unternehmen als Basis für
europaweite Vertriebs- und Marketingaktivitäten. Darüber hinaus ist
auch die Steuerung und Koordination der einzelnen Initiativen in den
internationalen Unternehmen Teil der Geschäftstätigkeit. "Die Telekom
Austria Group M2M GmbH möchte mit Kunden und Partnern gemeinsam das
hohe Potential der M2M Anwendungen erschließen", erläutert Bernd
Liebscher. "Wir bieten daher ein modular aufgebautes Serviceangebot,
das durch die große Flexibilität und die Möglichkeit der Anpassung
auf unterschiedliche Auftragsgrößen die verschiedensten
Kundenanforderungen abdeckt." Zudem verfügt die Telekom Austria Group
M2M GmbH über die beste Netzwerk-Coverage in den eigenen Märkten und
ein ausgezeichnetes Netzwerk von internationalen Roamingpartnern.

Großes Potenzial für vernetzte Maschinen

Der M2M-Markt steht am Anfang einer signifikanten Wachstumsphase:
Experten erwarten, dass bis zum Jahr 2020 rund 20-50 Milliarden
Geräte miteinander verknüpft sein werden. "Die Verbindungen erfolgen
überwiegend mittels SIM-Karte", so Bernd Liebscher. "Durch die
Entwicklung von neuen M2M-Anwendungen werden wir künftig nicht nur
eine SIM-Karte für Telefon, PC oder Tablet haben, sondern eine
Vielzahl von Karten pro Person, eingebaut in den unterschiedlichsten
Geräten." Auch die Rahmenbedingungen beeinflussen die Entwicklung von
M2M-Angeboten positiv: Einerseits begünstigen sinkende Stückkosten
für die Hardware sowie immer raffiniertere und effizientere
Service-Plattformen das Preisgefüge; andererseits fördern die
aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen der EU Innovationen im
Bereich M2M, wie etwa für Smart Metering und verpflichtende Emergency
Call Funktionen für Neuwagen.

M2M - das Internet der Dinge

Mit M2M bezeichnet man eine Datenkommunikation, die automatisch
zwischen Endgeräten und einer zentralen Informationsplattform
abgewickelt wird. Dabei werden beispielsweise Statusinformationen wie
die Temperatur eines Kühlcontainers, Standortinformationen von
Fahrzeugen oder Alarmmeldungen bei Abweichungen vom Normbereich eines
Betriebes übertragen. Der Datentransfer erfolgt in der Regel mit
Hilfe von SIM-Karten, die Endgeräte selbst sind jedoch meist keine
Handys, sondern eigens für den jeweiligen Verwendungszweck
entwickelte Hardware.

Die Möglichkeiten der Anwendungen reichen von industriellen Mess-
und Steuerungssystemen über Automatisierungslösungen, Track & Trace
bis hin zu Alarm- und Sicherheitsapplikationen. Neben
Kosteneinsparungen durch die Optimierung von Prozessen werden durch
M2M innovative Geschäftsmodelle ermöglicht wie beispielsweise eine
kilometerabhängige Kfz-Haftpflichtversicherung ("pay as you drive").
Bernd Liebscher: "Die schier unbegrenzten Einsatzmöglichkeiten im
Endkunden- und Geschäftskundenbereich machen M2M zu einem der
spannendsten Themen der IKT-Branche. Die Telekom Austria Group M2M
GmbH wird an den Entwicklungen aktiv mitarbeiten."

Über die Telekom Austria Group:

Die an der Wiener Börse notierte Telekom Austria Group ist als
führender Telekommunikationsanbieter im CEE-Raum mit mehr als 22
Millionen Kunden in acht Ländern tätig: in Österreich (A1), Slowenien
(Si.mobil), Kroatien (Vipnet), den Republiken Serbien (Vip mobile)
und Mazedonien (Vip operator), Bulgarien (Mobiltel), Weißrussland
(Velcom) sowie in Liechtenstein (mobilkom liechtenstein). Der
Gesamtmarkt der acht Länder umfasst rund 41 Mio. Einwohner. Die
Unternehmensgruppe beschäftigt mehr als 17.000 MitarbeiterInnen und
erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von 4,7 Mrd. EUR.
Das breitgefächerte Portfolio umfasst Produkte und Dienstleistungen
im Bereich Sprachtelefonie, Breitband Internet, Multimedia-Dienste,
Daten- und IT-Lösungen, Wholesale sowie Payment-Lösungen.

Weitere Informationen unter http://www.telekomaustria.com

Rückfragehinweis:
Telekom Austria Group, Mag. Elisabeth Mattes, Konzernsprecherin
Tel.: +43 664 66 39187, E-Mail: [email protected]

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