- 09.09.2011, 13:57:42
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Bildung und Literatur beim bfi Wien
Volles Haus in der bfi Wien Akademie anlässlich des "Tag der offenen Tür" am 8.9.2011

Wien (OTS) - Das Erstlingswerk liege noch daheim in der Schublade,
gestand Star-Autor Daniel Glattauer ("Gut gegen Nordwind", "Alle
sieben Wellen", "Darum") am Donnerstag. Im Rahmen des "Tag der
offenen Tür" war er am 8. September zu Gast beim bfi Wien, um aus
seinen Büchern zu lesen und über das Thema Weiterbildung zu sprechen.
Über 200 Gäste waren zwischen 15 und 20 Uhr in die Räumlichkeiten
der bfi Wien Akademie gekommen, um sich neben Informationen über die
breite Aus- und Weiterbildungspalette des bfi Wien eine Antwort auf
die Frage zu holen: Warum entscheidet sich ein erfolgreicher
Schriftsteller mit Anfang 50 noch dafür, eine neue Fortbildung
anzugehen?
Finanziell habe er es wohl nicht mehr nötig, sich neu zu
orientieren, gestand Glattauer. Aber es sei ohnehin ungewiss, ob er
jemals als Psychosozialer Lebens- und Sozialberater arbeiten werde.
Das Masterstudium, das er gerade absolviert, sei mehr ein Ausgleich
zum literarischen Erfolg. Eine Möglichkeit, wieder mehr bei sich
selbst zu sein und nicht zu sehr abzuheben.
Den anwesenden Bildungs- und Literaturinteressierten empfahl
Glattauer, sich nicht allein daran zu orientieren, was am
Arbeitsmarkt gerade gefragt ist. Bildung ist auch eine Herzenssache,
und der Lernerfolg hänge nicht zuletzt davon ab, ob man sich für ein
bestimmtes Thema ernsthaft interessiert.
Das bfi Wien, das in seiner jetzigen Form als autonomer,
gemeinnütziger Verein seit 5. Dezember 1990 besteht, "war stets darum
bemüht, sein Programm für alle Altersgruppen offen zu halten",
erklärte die kaufmännische Geschäftsführerin Valerie Höllinger. "Mit
unseren kaufmännischen Schulen, den überbetrieblichen
Lehrausbildungen und dem Nachholen des Hauptschul- oder
Lehrabschlusses sowie der Berufsreifeprüfung bieten wir die Basis für
viele unterschiedliche berufliche und/oder akademische Karrieren."
Höllinger verwies auch auf die FH des bfi Wien, "mit der wir seit
15 Jahren erfolgreich den tertiären Bildungssektor bedienen". Erst
zwei Tage davor hatte bei der Jubiläumsfeier Wissenschaftsminister
Karlheinz Töchterle die wichtige Rolle der Fachhochschulen betont.
Das Kursprogramm des bfi Wien bietet ein reichhaltiges Angebot für
jeden Bedarf. "Durchlässigkeit und der Zugang für alle sozialen
Schichten waren uns immer ein Anliegen", so die kaufmännische
Geschäftsführerin, "und das spiegelt sich in unseren Produkten."
Neben der Möglichkeit zur individuellen Bildungsberatung bot sich den
Besucherinnen und Besuchern des bfi Wien auch die Gelegenheit, sich
für Sprachkurse einstufen zu lassen. Die verschiedenen
Informationsveranstaltungen zu Lehrgängen wie z.B.
"Praxisorientiertes Projektmanagement", "Betriebswirtschaftslehre für
Führungskräfte", "Integrierte Kommunikation" und "Experte/in für
Burnout- und Stressprävention" waren bis auf den letzten Stuhl
besetzt.
Für bildungsinteressierte Eltern gab es ein spezielles Service:
Die Pädagogin und bildende Künstlerin Heidi Homolka kümmerte sich um
den Nachwuchs und bot den Kindern kreative Herausforderungen. Somit
konnten sich auch alle Mütter und Väter einem entspannten
Fachgespräch mit den Bildungsexpert/innen widmen.
Für das leibliche Wohl sorgten die Lehrlinge der überbetrieblichen
Lehrlingsausbildung Hotel- und Gastgewerbe-Assistenz des bfi Wien.
Weitere Bilder unter:
http://www.apa-fotoservice.at/galerie/2180
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Mag. Bernhard Madlener, Mag. Gabriele Masuch, bfi Wien, 1034,
Alfred-Dallinger-Platz 1, 01/81178/10385, [email protected],
http://www.bfi-wien.at
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