• 08.09.2011, 12:17:24
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Höllerer: Bäuerinnenbildung unabdingbar für eine erfolgreiche Landwirtschaft

Bäuerinnen und Landfrauen aus fünf Ländern verfassten Resolution zur Bildung

Wien (OTS) - Das Thema "Bildung für Bäuerinnen und Frauen im
ländlichen Raum" stand beim diesjährigen Fünf-Länder-Treffen der
deutschsprachigen Bäuerinnen- und Landfrauenverbände im Mittelpunkt.
Dieses Jahr war die ARGE Österreichische Bäuerinnen von 04. bis
06.09.2011 in der Südsteiermark Gastgeberin für Berufskolleginnen aus
Deutschland, Liechtenstein, der Schweiz und Südtirol. Die Landfrauen-
und Bäuerinnenverbände dieser Länder vertreten rund 750.000
Bäuerinnen und Landfrauen im deutschsprachigen Alpenraum.

"Mit unserer Bildungsarbeit sensibilisieren wir die Landfrauen und
Bäuerinnen für die aktuellen Themen und motivieren sie, Verantwortung
in der Landwirtschaft, in Politik und Gesellschaft zu übernehmen. Die
ARGE Österreichische Bäuerinnen stellt mit ihren Arbeitsprogrammen
und in Zusammenarbeit mit dem Ländlichen Fortbildungsinstitut in den
Bundesländern den Bäuerinnen ein maßgeschneidertes Bildungsprogramm
zur Verfügung", erklärte Anna Höllerer, Vorsitzende der ARGE
Bäuerinnen in der LK Österreich, zur Weiterbildung der Bäuerinnen und
Landfrauen.

Die Vertreterinnen aus den fünf teilnehmenden Ländern diskutierten
aktuelle Bildungsfragen und mögliche Strategien für die Zukunft. Die
Ergebnisse wurden in einer gemeinsamen Resolution fixiert. Darin
heißt es, dass eine qualitativ hochwertige Weiterbildung für
Bäuerinnen und Landfrauen unabdingbar ist, um Verantwortung im
Betrieb und Gesellschaft übernehmen zu können. Es wird dadurch auch
die Weiterentwicklung der landwirtschaftlichen Betriebe
sichergestellt und schließlich gibt Bildung den Bäuerinnen und
Landfrauen neue Perspektiven, um im ländlichen Raum zu bleiben.
Bäuerinnen und Landfrauen brauchen daher auch in Zukunft spezifische
Aus- und Weiterbildungsprogramme. Diese Bildungsprogramme sind aus
nationalen und europäischen Fördermitteln in ausreichender Höhe zu
finanzieren. Insbesondere im neuen EU-Programm für Ländliche
Entwicklung 2014 - 2020 ist für eine ausreichende finanzielle
Bedeckung des Bildungsbudgets für Bäuerinnen und Landfrauen Sorge zu
tragen, heißt es in der Resolution.

Speziell im unternehmerischen Bereich soll die Weiterbildung
gefördert werden, da unternehmerische Bildung für die wirtschaftliche
Überlebensfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe unerlässlich
ist. Innovative Standbeine der Diversifizierung werden vor allem von
Frauen geschaffen und weiterentwickelt.

Weiters müssen durch maßgeschneiderte Bildungsangebote die
Qualifikation und Motivation von Bäuerinnen und Landfrauen zur
Mitarbeit in agrarischen und kommunalen Gremien verstärkt gefördert
werden. Dadurch soll eine repräsentative Teilhabe der Bäuerinnen und
Landfrauen in Entscheidungsgremien von Politik und Wirtschaft rasch
erreicht werden, fordern die fünf Präsidentinnen der Bäuerinnen und
Landfrauen.

Die Arbeitsgemeinschaft Österreichische Bäuerinnen wurde 1972
gegründet und vertritt als Österreichs größte Bäuerinnenorganisation
die Interessen von rund 190.000 österreichischen Bäuerinnen. Die
bundesweite Koordinierung der in allen Bundesländern vertretenen ARGE
Bäuerinnen erfolgt in der Landwirtschaftskammer Österreich.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
ARGE Österreichische Bäuerinnen in der LK Österreich
DI Michaela Glatzl,
Tel.01/53441-8517; e-mail: [email protected]

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