Unabhängige GewerkschafterInnen in der GÖD fordern ausreichenden "Rettungsschirm" für Schule und Universitäten

Parteipolitischer Kleinkrieg "schwarzer" AHS-Gewerkschaft gegen "rote" Unterrichtsministerin schließt keine Budgetlöcher

Wien (OTS) - Zu den fehlenden Millionen in den Uni-Budgets
kommt nach jüngsten Medienberichten ein "300 Millionen-Loch" im Unterrichtsbudget. Statt aber mit den Betroffenen an Universitäten und Schulen für ein Umdenken der Regierung zu sorgen und das Aufschnüren des restriktiven Finanzrahmengesetzes zu erreichen, klagt die GÖD über drohende Einsparungen und der AHS-Gewerkschaftsvorsitzende wirft der Ministerin Gesetzesbruch vor, weil der Richtwert 25 an vielen AHS-Unterstufenklassen erst teilweise erreicht ist. Die Kronen-Zeitung meldet bereits "Rechtsbruch der Ministerin", "Wirbel" und "Eskalation", während die großen Baustellen - Schul- und Dienstrechtsreform, Reform einer universitären LehrerInnenbildung für alle LehrerInnen, attraktive Einstiegsgehälter - weit weniger Aufmerksamkeit finden. Der Skandal der Bildungsbudgetpolitik der Bundesregierung wird verdrängt.

Zwt.: ÖLI-UG: "Bildungs-Rettungsschirm" aufspannen!

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen fordern von der GÖD gemeinsame gewerkschaftliche Aktivitäten mit dem ÖGB:

Für ein Konjunkturpaket Bildung, Soziales und öffentlicher Dienst!

Für Zukunftsinvestitionen statt Kürzungen, für vermögensbezogene Steuern zur Finanzierung notwendiger Bildungsinvestitionen:

- für eine Schule, die individuelle Förderung und soziale Integration leben kann, ganztägig und ohne Trennung der 10-Jährigen in HauptschülerInnen und GymnasiastInnen. Diese Schule braucht ausreichende personelle und bauliche Ressourcen. Kein Kind darf ausgegrenzt und gering geschätzt werden.

- für ein demokratisches LehrerInnendienstrecht mit an den Schulen gewählten Schulleitungsteams statt parteipolitischer Postenvergabe, für attraktive, den hohe Anforderungen angemessene LehrerInnengehälter ohne weitere Arbeitszeiterhöhungen

- für eine neue PädagogInnen- und LehrerInnenbildung auf Universitätsniveau (Master), die wissenschaftliche Forschung und pädagogische Praxis verbinden kann, weil mehr wissenschaftliches und praxisbegleitendes Personal zur Verfügung steht.

Eine überparteiliche Möglichkeit, die Bundesregierung von ihrem bildungsfeindlichen Kurs abzubringen, bietet das Bildungsvolksbegehren, Eintragungszeit: 3. - 10. November.

Für die ÖLI-UG:

Wilfried Mayr (APS), Reinhart Sellner (AHS), Gary Fuchsbauer (BMHS),

parteiunabhängige Mitglieder der ARGE LehrerInnen der GÖD

Rückfragen & Kontakt:

Wilfried Mayr, APS, e-mail: mayr@oeli-ug.at, Tel: 0676 5081498
Reinhart Sellner, AHS, e-mail: reinhart.sellner@gmx.at,
Tel: 0676 343 75 21
Gary Fuchsbauer, BMHS, e-mail: fuchsbauer@oeli-ug.at, Tel: 0680 2124358
Internet: www.oeli-ug.at, www.ugoed.at

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