• 05.09.2011, 08:23:45
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Unabhängige GewerkschafterInnen in der GÖD fordern ausreichenden "Rettungsschirm" für Schule und Universitäten

Parteipolitischer Kleinkrieg "schwarzer" AHS-Gewerkschaft gegen "rote" Unterrichtsministerin schließt keine Budgetlöcher

Wien (OTS) - Zu den fehlenden Millionen in den Uni-Budgets
kommt nach jüngsten Medienberichten ein "300 Millionen-Loch" im
Unterrichtsbudget. Statt aber mit den Betroffenen an Universitäten
und Schulen für ein Umdenken der Regierung zu sorgen und das
Aufschnüren des restriktiven Finanzrahmengesetzes zu erreichen, klagt
die GÖD über drohende Einsparungen und der
AHS-Gewerkschaftsvorsitzende wirft der Ministerin Gesetzesbruch vor,
weil der Richtwert 25 an vielen AHS-Unterstufenklassen erst teilweise
erreicht ist. Die Kronen-Zeitung meldet bereits "Rechtsbruch der
Ministerin", "Wirbel" und "Eskalation", während die großen Baustellen
- Schul- und Dienstrechtsreform, Reform einer universitären
LehrerInnenbildung für alle LehrerInnen, attraktive Einstiegsgehälter
- weit weniger Aufmerksamkeit finden. Der Skandal der
Bildungsbudgetpolitik der Bundesregierung wird verdrängt.

Zwt.: ÖLI-UG: "Bildungs-Rettungsschirm" aufspannen!

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen fordern von der GÖD
gemeinsame gewerkschaftliche Aktivitäten mit dem ÖGB:

Für ein Konjunkturpaket Bildung, Soziales und öffentlicher Dienst!

Für Zukunftsinvestitionen statt Kürzungen, für vermögensbezogene
Steuern zur Finanzierung notwendiger Bildungsinvestitionen:

- für eine Schule, die individuelle Förderung und soziale
Integration leben kann, ganztägig und ohne Trennung der 10-Jährigen
in HauptschülerInnen und GymnasiastInnen. Diese Schule braucht
ausreichende personelle und bauliche Ressourcen. Kein Kind darf
ausgegrenzt und gering geschätzt werden.

- für ein demokratisches LehrerInnendienstrecht mit an den Schulen
gewählten Schulleitungsteams statt parteipolitischer Postenvergabe,
für attraktive, den hohe Anforderungen angemessene
LehrerInnengehälter ohne weitere Arbeitszeiterhöhungen

- für eine neue PädagogInnen- und LehrerInnenbildung auf
Universitätsniveau (Master), die wissenschaftliche Forschung und
pädagogische Praxis verbinden kann, weil mehr wissenschaftliches und
praxisbegleitendes Personal zur Verfügung steht.

Eine überparteiliche Möglichkeit, die Bundesregierung von ihrem
bildungsfeindlichen Kurs abzubringen, bietet das
Bildungsvolksbegehren, Eintragungszeit: 3. - 10. November.

Für die ÖLI-UG:

Wilfried Mayr (APS), Reinhart Sellner (AHS), Gary Fuchsbauer (BMHS),

parteiunabhängige Mitglieder der ARGE LehrerInnen der GÖD

Rückfragehinweis:
Wilfried Mayr, APS, e-mail: mayr@oeli-ug.at, Tel: 0676 5081498
Reinhart Sellner, AHS, e-mail: reinhart.sellner@gmx.at,
Tel: 0676 343 75 21
Gary Fuchsbauer, BMHS, e-mail: fuchsbauer@oeli-ug.at, Tel: 0680 2124358
Internet: www.oeli-ug.at, www.ugoed.at

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