Schlepperkriminalität: BZÖ-Hagen: Mikl-Leitner hat Entwicklung verschlafen

"Wir brauchen einheitliche, aber strenge Asylregeln innerhalb der EU"

Wien (OTS) - "Ich habe die Innenministerin schon im heurigen Juni darauf aufmerksam gemacht, dass die EU-Außengrenzen zu durchlässig sind. Insbesondere habe ich das bestehende Problem mit Ungarn angesprochen. Leider hat aber die Innenministerin in den Sommermonaten eine längere Verschnaufpause eingelegt, nichts gemacht und diese Entwicklung komplett verschlafen. Erst jetzt, wo fast täglich Schleppertransporte aus Ungarn kommend aufgegriffen werden, will Mikl-Leitner endlich aktiv werden und Maßnahmen setzen", kritisierte heute der BZÖ-Exekutivsprecher und Mitglied im Migrationsauschuss des Europarates, Abg. Christoph Hagen, das verspätete Vorgehen der Innenministerin.

Eine solche "Task Force Menschenhandel" mit Ungarn, wie das nun die Innenministerin plant, hätte schon vor der Sommerreisezeit ins Leben gerufen werden sollen, nicht erst mitten in der "Hochsaison des Schlepperunwesens", meinte Hagen. "Wir brauchen auch einheitliche, aber strenge Asylregeln innerhalb der EU. Tatsache ist, dass Österreich im EU Vergleich ein viel zu lasches Asylsystem, das dem Missbrauch Tür und Tor öffnet, hat. Damit muss endlich Schluss sein."

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