• 02.09.2011, 14:28:55
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VP-Marek ad Oxonitsch: Wiens Bildungssystem wird kaputtgespart

Wien (OTS) - "Herr Stadtrat Oxonitsch, hören Sie endlich auf, den
Wienerinnen und Wienern Sand in die Augen zu streuen. Fakt ist, dass
die Stadt Wien bei den Lehrern/innen einspart. Es wird im kommenden
Schuljahr keine unverbindlichen Übungen und keine Begabtenförderung
mehr geben, die Abhaltung von Freigegenständen und Förderkursen für
die Schwächsten wird nicht mehr möglich sein. Doch während alle
anderen Bundesländer bereit sind, Kosten für zusätzliche Lehrer zu
übernehmen, hat man in Wien keine Mittel dafür", kritisiert die
Klubobfrau der ÖVP Wien, LAbg. Christine Marek, in Reaktion auf
Aussagen von SP-Bildungsstadtrat Oxonitsch.

In einer Stadt, die sich einen unsichtbaren Unibeauftragten leiste,
der Wiens Steuerzahler jährlich knapp 250.000 Euro koste, kein
Wunder. Die Kosten für die nun mehr eingesparten Lehrer/innen
betragen geschätzte 2 Millionen Euro - Geld, das jederzeit vorhanden
wäre, würde man auf Seiten der Stadt Wien die richtigen Prioritäten
setzen. "Ausgerechnet im selbstausgerufenen Jahr der Bildung bei
ebendieser einzusparen ist zugegeben nicht die beste Werbung für die
Glaubwürdigkeit", so Marek.

Das Leugnen der Realität, das andauernde Abschieben der Verantwortung
auf den Bund und das Ausreden auf Schwarz-Blau scheine sich zum
Standard-Repertoire der Wiener Stadtregierung entwickelt zu haben.
Statt die ewig gleichen Stehsätze zum Besten zu geben, sollte man
endlich beginnen, vor der eigenen Türe zu kehren und sich vielleicht
einmal darüber Gedanken machen, wie man dem Wiener Bildungssystem den
nötigen Schub in Richtung Zukunft verpassen könnte. Aktuell habe das
Wiener Bildungssystem eine Reihe von Baustellen aufzuweisen, deren
Behebung dringend erforderlich wäre. So zeige nicht zuletzt der
Wiener Lesetest, dass jeder vierte Wiener Schüler kaum oder nicht
lesen könne.

"Auch das Wifo bestätigte letzte Woche die Defizite des Wiener
Bildungssystems und wies darauf hin, dass der eingeschlagene Weg
nicht der richtige sei. Fährt Wien fort wie bisher, droht der
Untergang. Wiens Schüler haben sich eine solche Politik nicht
verdient. Doch statt endlich den Kurs zu ändern, wird beschönigt und
die rosa Brille aufgesetzt. Dass die Grünen bei diesem Trauerspiel
den Steigbügelhalter geben, ist eine Schande. Es wird Zeit, dass sich
die Herren und Damen der rot-grünen Stadtregierung einmal vor Augen
führen, wie sich die Wiener Schülerinnen und Schüler dabei fühlen",
so Marek abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T:(+43-1) 4000/81 916, F:(+43-1) 4000/99 819 60
mailto:[email protected]

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