Hypo: BZÖ-Petzner sieht schlimmste Befürchtungen und Warnungen bestätigt

Petzner am 14. September im Untersuchungsausschuss des Kärntner Landtages

Wien/Klagenfurt (OTS) - Seine schlimmsten Befürchtungen und seine Warnungen sieht der stellvertretende BZÖ-Klubobmann NRAbg. Stefan Petzner durch einen Bericht der Finanzmarktaufsicht bestätigt, wonach die Hypo Alpe Adria rund 1,5 Milliarden Euro zusätzlichen Eigenkapitalbedarf habe. Petzner: "Ich habe in mehreren Journalistengesprächen darauf hingewiesen, dass der panische Abverkauf nicht helfen wird und die Hypo Alpe Adria Gefahr läuft, die nötige Eigenkapitaldecke nicht erfüllen zu können, was nunmehr durch FMA und Nationalbank bestätigt wurde. Ursachen dafür sind vor allem das katastrophale Missmanagement der aktuellen Hypo-Führung und der Scherbenhaufen, den die bayrischen Eigentümer in der Hypo hinterlassen haben." Umso dringlicher sieht Petzner Finanzministerin Fekter gefordert einzuschreiten und die aktuelle Hypo-Führung abzulösen. "Ansonsten wird es teuer für den Steuerzahler. Fekter kann ihre Verantwortung als oberste Eigentümervertreterin nicht einfach auf die Organe der Bank abschieben", sagt Petzner und verweist darauf, dass das bisher vom Staat eingebrachte Kapital wohl als vollständig verloren betrachtet und abgeschrieben werden muss. Zusätzlich würden Rückzahlungen an die BayernLB aus dem von Pröll katastrophal verhandelten Kaufvertrag von bis zu 3,7 Milliarden Euro drohen. "Am Ende das Tages drohen wir Österreicher wegen der Unfähigkeit der rot-schwarzen Hypo-Führung und dem Verhandlungsdesaster des ÖVP-Finanzministeriums für das Desaster eines deutschen Bankeigentümers voll zur Kasse gebeten zu werden", warnt der stellvertretende BZÖ-Klubobmann.

Überdies gibt Petzner bekannt, dass er eine Ladung vor den Hypo-Untersuchungsausschuss des Kärntner Landtages für 14. September 2011 erhalten habe. "Ich habe Ausschussvorsitzendem Holub bereits mitgeteilt, dass ich aus heutiger Sicht und auf Basis der rechtlichen Rahmenbedingungen vorhabe, zu erscheinen und auszusagen, um meine Sicht der Dinge klarzustellen. Und diese Sicht der Dinge zielt vor allem darauf ab, das Bundesland Kärnten gegenüber ungerechtfertigten Angriffen aus Wien zu verteidigen, die Verantwortung der BayernLB klar zu machen und das Versagen der aktuellen Hypo-Führung offen zu legen."

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0003