- 01.09.2011, 13:19:36
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VP-Marek ad Arbeitsmarktdaten: Von Dynamik weiterhin keine Spur
Arbeitsmarktpolitische Initiativen der Stadt greifen nicht
Wien (OTS) - "Die einzige Dynamik, die am Wiener Arbeitsmarkt
vorherrscht, ist die seit Monaten steigende Arbeitslosigkeit", so
die Klubobfrau der ÖVP Wien, LAbg. Christine Marek, in einer ersten
Reaktion auf die Arbeitsmarktdaten von August. Wien präsentiert sich
weiterhin als Sorgenkind des österreichischen Arbeitsmarktes. Obwohl
die restlichen Bundesländer zu einem großen Teil Rückgänge zu
verzeichnen haben, fällt das Ergebnis in Wien mit plus 6,8 Prozent
recht deftig aus und ist hauptverantwortlich für den Anstieg in
Gesamtösterreich. "Zum wiederholten Male bildet Wien das Schlusslicht
und statt in adäquate Maßnahmen in Sachen Beschäftigungspolitik zu
investieren, üben sich die Stadtverantwortlichen weiterhin in
Selbstbeweihräucherung", so Marek.
Spitzenposition bei arbeitsfähigen
Mindestsicherungsbeziehern/innen - trotz WAFF und AMS
Als eindeutiges Zeichen für die jahrelangen Versäumnisse im Bildungs-
und Arbeitsmarktsektor wertet Marek die Spitzenposition der Stadt
Wien bei den Mindestsicherungsbeziehern/innen. Hier sei ein Plus von
18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. "Initiativen der
Stadt zur Vermittlung von Beschäftigungsverhältnissen für
Mindestsicherungsbezieher/innen greifen trotz der sündteuren
Propagandaschlacht aus Steuermitteln de facto kaum, auch wenn die
Sozialstadträtin nicht müde wird, das Gegenteil zu behaupten", so
Marek.
Lediglich 700 Personen konnten bis dato über das Prestigeprojekt
"Step2Job" wieder am Arbeitsmarkt Fuß fassen. Diese Zahl biete
wahrlich keinen Anlass für Jubelausbrüche, wenn man bedenke, dass
Wien knapp 16.000 Personen - von bundesweit 22.000 Menschen - im
erwerbsfähigen Alter mit Leistungen aus der Mindestsicherung über
Wasser halten müsse und sich zudem mit dem Wiener
Arbeitnehmer/innenförderungsfonds (WAFF) und dem AMS zwei
Institutionen für die Arbeitsvermittlung leiste.
"Ineffizienter geht es kaum noch! Durch die Untätigkeit von
Bürgermeister Häupl und seiner Stadtratsriege fehlen weiterhin
wirklich nachhaltige und adäquate Beschäftigungs- und
Arbeitsmarktinitiativen. Wien befindet sich angesichts dieser
Schönwetterpolitik weiterhin auf dem absteigenden Ast. Es ist höchste
Zeit, diesen Negativtrend zu stoppen, vor allem was die Maßnahmen zur
Arbeitsmarktintegration von Mindestsicherungsbeziehern/innen
anbelangt", so Marek abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T:(+43-1) 4000/81 916, F:(+43-1) 4000/99 819 60
mailto:[email protected]
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