• 01.09.2011, 11:27:23
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VP-Ulm: Bestehendes Alkohol- und Bettelverbot in den Öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien muss exekutiert werden

Hamburg zeigt vor wie es geht - "Augenzwinkern" wird Problem nicht lösen

Wien (OTS) - Mit dem heutigen Tage ist es in Hamburgs Öffentlichen
Verkehrsmitteln untersagt, Alkohol zu trinken oder in geöffneten
Behältnissen mit sich zu führen. Einen Monat lang wird es eine
"Verwarnphase" geben, in der zwar alkoholtrinkende Fahrgäste
aufgefordert werden, den Konsum zu unterlassen, aber für die
Übertretung des Verbots noch nichts zahlen müssen. Ab dem 1. Oktober
droht jedoch für die Missachtung des Verbots eine Strafe von 40 Euro.
Diese Strafe wird vom Sicherheitspersonal oder vom Prüfpersonal der
Verkehrsunternehmen erhoben, in deren Zuständigkeit die Durchsetzung
des Verbots fällt.

Der Sicherheitssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Ulm, fordert in
diesem Zusammenhang die Verantwortlichen der Wiener Linien auf, das
in Wien bereits bestehende Alkoholverbot in Öffentlichen
Verkehrsmitteln zu exekutieren. Dass das Alkoholverbot in Wiens
öffentlichem Verkehr mit "Augenzwinkern" betrachtet wird (so der
Sprecher der Wiener Linien Michael Unger, n-tv am 30.08.2011), kann
wohl nicht der Weisheit letzter Schluss sein. "Jeglicher Verstoß
gegen das Verbot ist durch die Kontrollorgane der Wiener Linien zu
ahnden. Es ist bezeichnend für Wien, dass ein bestehendes Verbot
ignoriert und damit ad absurdum geführt wird", so Ulm.

Abschließend verweist Ulm darauf, dass auch Betteln in den
Verkehrsmitteln der Wiener Linien eigentlich laut
Beförderungsbedingungen untersagt wäre, geahndet wird auch dieses
Verbot freilich nicht. "Jeder Wiener, der mit den Öffis unterwegs
ist, kann ein Lied davon singen, dass sich die Situation zunehmend
verschlechtert. Kaum eine U-Bahn, in der nicht gebettelt wird, meist
untermalt durch "musikalische" Begleitung. Die Wiener Linien werden
dringend aufgefordert, ihre Verbote auch durchzusetzen. Die
Vogel-Strauß-Politik ist für die Fahrgäste mittlerweile unerträglich.
Wien muss sich ein Vorbild an Hamburg nehmen, zumindest bei der
Durchsetzung von Verboten. Nur Mut, in Hamburg unterstützt eine klare
Mehrheit von knapp 90 Prozent das nun eingeführte Verbot - es ist
davon auszugehen, dass auch die Mehrheit der Wiener/innen es begrüßen
würde, wenn die Verbote endlich exekutiert würden", so Ulm.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T:(+43-1) 4000/81 916, F:(+43-1) 4000/99 819 60
mailto:[email protected]

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