• 31.08.2011, 11:31:22
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100 garantierte Pflegejobs mit Zukunftsperspektive

Stadt Wien fördert Pflege- und Sozialberufe: zukunftsorientierte Ausbildung, fixer Job

Wien (OTS) - Derzeit sucht der Wiener ArbeitnehmerInnen
Förderungsfonds (waff) 100 WienerInnen, die im März 2012 mit einer
Ausbildung als diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen in
den Gesundheits- und Sozialbereich einsteigen möchten. Das Besondere
an diesem Angebot ist: Wer das Auswahlverfahren durchläuft und in die
Ausbildung aufgenommen wird, hat bereits einen fixen Job in der
Tasche. "Mit dieser innovativen und zielgerichteten Form der
Ausbildung sichern wir für den Pflegebereich qualifizierte
Arbeitskräfte", betont Vizebürgermeisterin Renate Brauner, "damit
bieten wir vor allem BerufsumsteigerInnen und Personen, die wieder in
einen Job einsteigen, hervorragende Berufschancen." Weitere 90
künftige diplomierte Pflegekräfte werden im September in den
Krankenpflegeschulen des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV) ihre
dreijährige Ausbildung beginnen. "Wir bekennen uns zu dieser
Investition in einen Zukunftsbereich wie die Gesundheits- und
Sozialberufe. Dort entstehen neue Jobs und wir unterstützen sowohl
die ArbeitnehmerInnen als auch die Unternehmen und
Pflegeeinrichtungen bei der Aus- und Weiterbildung. Allein 2011
nehmen wir dafür über 1,8 Millionen Euro in die Hand."

Ausbildung in Implacementstiftungen:
Ideal für den Einstieg in den Pflegebereich

Der Erfolg dieser Ausbildungsform im Zuge einer
Implacementstiftung basiert auf der gezielten Zusammenarbeit aller
Beteiligten: des waff, des AMS Wien, des Dachverbandes Wiener
Sozialeinrichtungen, des KAV und anderer Pflegeeinrichtungen. Der
waff übernimmt die Personalsuche und Personalvorauswahl und betreut
die Stiftungen, im Rahmen derer die TeilnehmerInnen ihre Ausbildung
absolvieren. Das AMS Wien finanziert die Kosten der Lebenshaltung
während der Ausbildung. Und der KAV bzw. andere Pflegeeinrichtungen
bieten vollversicherte und dauerhafte Dienstverhältnisse. Der KAV
übernimmt überdies die Ausbildungskosten für diplomierte Gesundheits-
und KrankenpflegerInnen.

Interessierte WienerInnen, die arbeitslos sind oder deren
Dienstverhältnis bald endet, können sich beim waff Personalfinder
bewerben und durchlaufen anschließend ein mehrstufiges
Auswahlverfahren. Dabei werden die persönliche Eignung und Motivation
genauso getestet wie z.B. Sprachkenntnisse. Das ist unbedingt
erforderlich, denn wer im Pflegebereich Fuß fassen möchte, muss sich
der Belastungen und Herausforderungen bewusst sein. Das
Auswahlverfahren bietet ein realistisches Bild, was ein wesentlicher
Faktor für den Erfolg des Programms ist.

Für die ArbeitnehmerInnen stellen die angebotenen Jobs eine gute
Möglichkeit dar, im Pflegebereich eine neue Herausforderung
anzunehmen: Für 40 Stunden gibt es beim Einstieg ab rund 1.300 Euro
netto, dazu kommen Zuschläge für Sonn- und Feiertagsdienste. Auch die
weiteren Berufsperspektiven sind hervorragend: Spezialisierungen und
Sonderausbildungen sind möglich, z.B. für Kinder- und Jugendpflege
oder für psychiatrische Pflege.

Der waff sichert die Qualifizierung von Arbeitskräften:
Seit 2003 wurden über 850 ExpertInnen ausgebildet

Die Unterstützung der Ausbildung im Pflegebereich hat im waff
Tradition. Seit 2003 wurden mit Förderung des waff rund 850
diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen ausgebildet, derzeit
durchlaufen rund 350 Personen die dreijährige Ausbildung. Allein im
Jahr 2011 treten 200 WienerInnen in die Implacementstiftung ein.

Das waff Angebot ist vor allem für jene interessant, die eine
fundierte Berufsausbildung im Bereich der Pflege anstreben. Denn die
Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften ist groß, wie auch die
Beliebtheit weiterer Ausbildungsmöglichkeiten zu HeimhelferInnen oder
PflegehelferInnen beweist.

Weitere Ausbildungsmöglichkeiten:
HeimhelferInnen und PflegehelferInnen

Abseits der Ausbildung im diplomierten Bereich fördert der waff
insbesondere die dreieinhalb Monate dauernde Ausbildung von
HeimhelferInnen und die Ausbildung von PflegehelferInnen, die zwölf
Monate in Anspruch nimmt. Alleine heuer werden rund 550
HeimhelferInnen gesucht und 55 PflegehelferInnen ausgebildet. Sowohl
HeimhelferInnen als auch PflegehelferInnen bietet das Aus- und
Weiterbildungssystem die Möglichkeit, sich weiterzubilden und
berufsbegleitende höherwertige Ausbildungen in Angriff zu nehmen.

Insgesamt haben seit Beginn des Angebots im Jahr 2003 3.700
Personen das Angebot der Implacementstiftung in Anspruch genommen.

Höherqualifizierung:
Gute Weiterbildungsperspektiven

Seit 2003 bietet der waff ein besonderes Förderangebot für die
Höherqualifizierung von Arbeitskräften im Gesundheits- und
Pflegebereich. Gemeinsam mit dem AMS fördert der waff die
Ausbildungs- und Personalkosten der MitarbeiterInnen von Wiener
Einrichtungen. 2011 stehen dafür rund eine Million Euro zur
Verfügung, mehr als 70 Personen können damit qualifiziert werden.
Dabei handelt es sich um die Teilnahme an Qualifizierungen zu
PflegehelferInnen bzw. die Höherqualifizierung von PflegehelferInnen
zu diplomierten Gesundheits- und KrankenpflegerInnen. Der waff
übernimmt in Ergänzung zu Förderungen des AMS bis zu einem Drittel
der Kurs- und bis zu 40 Prozent der Personalkosten. Die
PflegehelferInnen-Qualifizierung fördert der waff mit
durchschnittlich 10.000 Euro, jene zu diplomierten
KrankenpflegerInnen mit rund 21.000 Euro.

Seit Start des Angebots wurden rund 580 Personen geschult. Davon
profitieren in erster Linie ältere Personen und niedrig qualifizierte
Frauen: Rund 390 Frauen wurden zu Pflegehelferinnen ausgebildet, 130
Frauen zu diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerinnen. 60
Männer haben diese Schulungen in Anspruch genommen. Seit 2003 hat der
waff für die Förderung mehr als rund 10 Millionen Euro zur Verfügung
gestellt.

Weitere Informationen:
www.personalfinder.at
www.facebook.com/waff.personalfinder
www.twitter.com/waffwien

Rückfragehinweis:
Klaus Kienesberger
Mediensprecher Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff)
Tel.: 01/21748-318
E-Mail: [email protected]
www.waff.at

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